Thripse (Fransenflügler)
Schlanke, flinke Insekten, die die Blattoberfläche aufraspeln und silbrige Narben und schwarze Pünktchen hinterlassen.
🔍 So erkennst du sie
Thripse sind winzig, dünn und hellgelb bis dunkelbraun und huschen oder zappeln davon, wenn man sie stört. Die klarsten Zeichen sind silbrige oder bronzene Streifen auf den Blättern, winzige schwarze Kotpünktchen und verformter, gesprenkelter Neuaustrieb. Klopft man ein Blatt über weißem Papier aus, zeigen sich die beweglichen Splitter.
💥 Welchen Schaden sie anrichtet
Sie schaben Blattzellen auf und trinken den Inhalt, vernarben das Laub mit silbrigen Flecken und dunklen Tupfen und verformen junge Blätter und Knospen. Wie Blattläuse übertragen manche Thripse Pflanzenviren, ein starker Befall ist also ernst zu nehmen.
🧴 So behandelst du sie
Stell die Pflanze getrennt und entferne die am stärksten betroffenen Blätter. Blautafeln fangen die erwachsenen Tiere, und wiederholte Behandlungen mit Schmierseife oder Neemöl alle fünf bis sieben Tage unterbrechen den Lebenszyklus, zu dem auch ein Stadium im Substrat gehört. Beharrlichkeit zählt - Thripse gehören zu den hartnäckigeren Schädlingen.
🛡️ So beugst du vor
Stell Neuzugänge erst einmal getrennt und sieh nach silbrigen Narben, denn Thripse reisen oft an einer frischen Pflanze mit. Halt die Pflanzen gesund und ohne Stress, und handle beim ersten Zeichen, statt zu warten.
🌿 Pflanzen, die betroffen sind
Befällt eine große Bandbreite an Zimmerpflanzen und blühenden Gartenpflanzen. Diese 60 Porträts mit deutscher Fassung nennen das Problem in ihren eigenen Hinweisen:
Zimmerpflanzen 37
Gartenpflanzen 23
Eine Pflanze zu retten fällt schwer? Die Rettungsanleitungen gehen die Erholung Schritt für Schritt durch, und der Blatt-Doktor arbeitet vom Symptom rückwärts. Das hier sind allgemeine Hinweise zur Pflanzenpflege, keine Diagnose für eine bestimmte Pflanze.