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Taglilie 'Stella de Oro'

'Stella de Oro' ist die Taglilie, die nachblühende Taglilien zum Gartenstandard gemacht hat - eine kompakte, goldgelbe Sorte, die monatelang statt nur in einem Schub blüht.

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Taglilie 'Stella de Oro'
Licht
Volle Sonne für die beste Blüte; verträgt lichten Schatten oder Halbsc…
Gießen
Mäßig; in der ersten Saison gleichmäßig feucht halten, dann bei Trocke…
Kategorie
Gartenpflanzen
Sprache
Deutsch

Überblick

'Stella de Oro' ist die Taglilie, die nachblühende Taglilien zum festen Bestandteil der Gärten gemacht hat - eine kompakte, goldgelbe Sorte, die monatelang statt nur in einem einzigen Schub blüht (Hemerocallis 'Stella de Oro'). Was sie auszeichnet, ist die Kombination aus kleinem, ordentlichem Horst und außergewöhnlich langer Blütezeit, weshalb sie in so vielen pflegeleichten Beeten und öffentlichen Pflanzungen auftaucht. Sie ist robust, anpassungsfähig und eine der einfachsten Stauden für Einsteiger.

Herkunft & Hintergrund

Die Gattung Hemerocallis ist in Ostasien heimisch, darunter China, Korea und Japan, wo Wildarten auf Wiesen, an Waldrändern und entlang von Gewässern wachsen. 'Stella de Oro' selbst ist eine moderne Hybride, 1975 vom Hobbyzüchter Walter Jablonski registriert und 1985 mit der Stout Silver Medal ausgezeichnet, der höchsten Ehrung in der Taglilienzüchtung. Ihr Erfolg half, die ganze Kategorie der zwergwüchsigen, nachblühenden Taglilien zu begründen, die darauf folgte.

Aussehen

Dies ist eine zwergwüchsige, horstbildende Taglilie mit schmalem, überhängendem, grasartigem grünem Laub. Ausgewachsene Horste erreichen im Laub etwa 25 bis 30 cm Höhe, mit Blütenschäften knapp über dem Laub, und breiten sich rund 30 bis 45 cm aus. Die Blüten sind goldgelb, sanft gerüscht, trompetenförmig und etwa 6 bis 8 cm groß; jede hält nur einen Tag, doch sie erscheinen in stetiger Folge. Die Blüte beginnt im späten Frühjahr bis Frühsommer und setzt sich mit Ausputzen in Wellen durch den Sommer bis in den Frühherbst fort. Das Laub ist sommergrün, zieht über den Winter bis zum Boden ein und treibt im Frühjahr neu aus.

Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile

  • Außergewöhnlich lange Blütezeit vom späten Frühjahr bis in den Herbst statt eines kurzen einzelnen Schubs
  • Kompakte, ordentliche Größe für den Rabattenvordergrund, Einfassungen und kleine Flächen
  • Äußerst robust und nachsichtig - verträgt Hitze, eingewachsen auch Trockenheit, und magere Böden
  • Verlässliche, fröhliche Goldfarbe, die leicht zu fast jedem Pflanzkonzept passt

Pflege

Licht: Volle Sonne für die beste Blüte; verträgt lichten Schatten oder Halbschatten, blüht aber bei weniger als etwa sechs Stunden direkter Sonne spärlicher. Wasser: Mäßig; in der ersten Saison gleichmäßig feucht halten, dann bei Trockenheit gießen - eingewachsene Horste sind recht trockenheitsverträglich. Boden: Passt sich den meisten Böden an; bevorzugt fruchtbaren, gut durchlässigen Boden mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert (etwa 6,0 bis 7,0). Winterhärte: USDA-Zonen 3 bis 9. Blüte oder Saison: Goldgelbe Blüten ab dem späten Frühjahr oder Frühsommer, in Wellen nachblühend durch den Sommer bis in den Frühherbst; jede Blüte hält einen Tag. Extra: Das Ausputzen verblühter Blüten und das Entfernen alter Schäfte fördert die kräftigste Nachblüte - das ist der Schlüssel zu ihrer langen Saison. Hinweis zur Sicherheit von Haustieren: Taglilien sind für Katzen gefährlich und können schon in kleinen Mengen ein akutes, möglicherweise tödliches Nierenversagen verursachen, daher Katzen fernhalten und sofort eine Tierarztpraxis kontaktieren, wenn eine Katze Teile davon aufgenommen hat.

Pflanzung & Vermehrung

Im Frühjahr oder Frühherbst pflanzen, den Wurzelstock etwa 2,5 cm unter die Bodenoberfläche setzen und die Horste mit 30 bis 45 cm Abstand pflanzen. Gut angießen und leicht mulchen, um Feuchtigkeit zu halten. Am einfachsten ist die Vermehrung durch Teilung: einen eingewachsenen Horst alle drei bis vier Jahre im zeitigen Frühjahr oder nach der Blüte ausheben, in fächerförmige Stücke mit Wurzeln und Laub teilen und zügig wieder einpflanzen. Die Teilung hält die Horste zudem wüchsig und blühfreudig.

Häufige Probleme & Schädlinge

  • Taglilienrost und Blattstreifenkrankheit können das Laub bei feuchter Witterung fleckig oder verfärbt werden lassen - befallene Blätter entfernen und für Luftzirkulation sorgen
  • Blattläuse und Thripse können Neuaustrieb und Knospen verformen; abspritzen oder behandeln, wenn sich die Bestände aufbauen
  • In nassem, schlecht durchlässigem Boden kann Wurzelstockfäule auftreten, daher staunasse Standorte meiden

Giftigkeit & Sicherheit

Taglilien (Hemerocallis) sind eine ernste Gefahr für Katzen. Schon eine kleine Menge jedes Pflanzenteils - Blüten, Blätter, Pollen oder Vasenwasser - kann ein akutes Nierenversagen verursachen, das unbehandelt tödlich sein kann. Anzeichen können Erbrechen, Teilnahmslosigkeit und Appetitlosigkeit sein, und sie können schnell fortschreiten. Wenn eine Katze an einem Teil der Pflanze kaut oder davon frisst, als Notfall behandeln und sofort eine Tierarztpraxis kontaktieren; eine rasche Behandlung verbessert die Aussichten erheblich. Bei Hunden gelten Taglilien allgemein als viel harmloser und verursachen meist höchstens leichte Magenbeschwerden, doch auch hier sollte das Fressen vermieden werden.

Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Eine der am längsten und verlässlichsten blühenden Stauden für Einsteiger
  • Kompakt und pflegeleicht, gedeiht an schwierigen Plätzen ohne viel Aufwand

Nachteile

  • Einzelne Blüten halten nur einen Tag, daher braucht sie regelmäßiges Ausputzen, um am schönsten auszusehen
  • Wirklich gefährlich für Katzen und damit eine schlechte Wahl für Haushalte mit freilaufenden Katzen

Am besten geeignet für

  • Einsteiger, die mit minimalem Aufwand lange Farbe wollen
  • Einfassungen im Rabattenvordergrund, Massenpflanzungen und pflegeleichte oder trockenheitsverträgliche Beete

Taglilie 'Stella de Oro' - häufige Fragen

Warum blüht meine 'Stella de Oro' nicht mehr?
Die häufigsten Ursachen sind zu viel Schatten, ein zu dichter Horst, der geteilt werden muss, oder fehlendes Ausputzen. Mindestens sechs Stunden Sonne geben, dichte Horste alle paar Jahre teilen und verblühte Blüten entfernen, damit die Nachblüte weitergeht.
Blüht 'Stella de Oro' wirklich den ganzen Sommer?
Sie blüht in wiederholten Wellen nach, nicht ununterbrochen. Mit voller Sonne und regelmäßigem Ausputzen ist vom späten Frühjahr bis in den Frühherbst mit Farbe zu rechnen, allerdings meist mit kurzen Pausen zwischen den Schüben.

Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.

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