Funkie 'Sum and Substance'
'Sum and Substance' ist eine der größten und bekanntesten goldlaubigen Funkien überhaupt, geschätzt für riesige, dicke, gelbgrüne bis goldene Blätter, die mehr als 30 cm breit werden können.
Überblick
'Sum and Substance' ist eine der größten und bekanntesten goldlaubigen Funkien, die je eingeführt wurden, geschätzt für riesige, dicke, gelbgrüne bis goldene Blätter, die mehr als 30 cm breit werden können (Hosta 'Sum and Substance'). Ihre schiere Größe und die ungewöhnlich kräftige Blattsubstanz heben sie von den vielen blauen und grünen Funkien ab, und genau diese Dicke macht sie widerstandsfähiger gegen Schnecken als die meisten ihrer Verwandten. Ein einziger ausgewachsener Horst kann allein eine ganze Schattenrabatte verankern.
Herkunft & Hintergrund
Die Gattung Hosta ist in Ostasien heimisch, vor allem in Japan, Korea und Teilen Ostchinas, wo die Wildarten an Waldrändern, Bachufern und schattigen, felsigen Hängen wachsen. 'Sum and Substance' ist eine Gartensorte des amerikanischen Funkienzüchters Paul Aden, eingeführt um 1980. Sie wurde zu einer Meilensteinsorte, erhielt 2004 die Auszeichnung "Hosta of the Year" der American Hosta Growers Association und ist bis heute eine der am häufigsten gepflanzten Riesenfunkien.
Aussehen
Die Blätter sind die ganze Schau: groß, breit herzförmig, tief geadert und auffallend dick, mit leicht schalenförmiger und gekräuselter Oberfläche, wenn der Horst reift. Die Farbe reicht von zartem Gelbgrün im Schatten bis zu sattem Goldgelb, wo die Pflanze etwas Morgensonne bekommt, und wird im Lauf der Saison heller. Eine ausgewachsene Pflanze bildet einen hügeligen Horst von etwa 60 bis 90 cm Höhe und 1,2 bis 1,8 m Breite - eine echte Riesin. Im Hoch- bis Spätsommer schiebt sie hohe Blütenschäfte mit hell lavendelfarbenen bis fast weißen, trichterförmigen Blüten über das Laub. Als krautige Staude zieht sie im Herbst bis zum Boden ein, oft nachdem die Blätter butterfarben verblasst sind, und treibt im Frühjahr neu aus.
Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Dramatische Größe und leuchtend goldenes Laub, das schattige Ecken erhellt
- Dickere Blattsubstanz als die meisten Funkien, dadurch spürbar widerstandsfähiger gegen Schnecken
- Verträgt mehr Sonne als typische Funkien und wird eher golden, statt leicht zu verbrennen
- Langlebiger, pflegeleichter Horst, der Jahr für Jahr schöner und größer wird
Pflege
Licht: Halbschatten bis lichter Schatten ist ideal; sie verträgt mehr Sonne als die meisten Funkien und wird mit ein paar Stunden sanfter Morgensonne am goldensten, doch grelle Nachmittagssonne kann die Ränder verbrennen. Wasser: Bevorzugt stets feuchten, gleichmäßig gegossenen Boden, besonders während des Einwachsens und bei Trockenheit; eine so große Pflanze ist bei Hitze durstig. Boden: Nährstoffreicher, humusreicher, gut durchlässiger Boden, der feucht bleibt; leicht saurer bis neutraler pH-Wert (etwa 6,0 bis 7,0) passt am besten. Winterhärte: USDA-Zonen 3 bis 9. Blüte oder Saison: Wird vor allem für das Laub vom Frühjahr bis zum Herbst gezogen, mit hell lavendelfarbenen Blüten im Hoch- bis Spätsommer und einem sanften gelben Verblassen im Herbst vor der Ruhezeit. Extra: Von Anfang an Platz geben - Enge ruiniert bei einer Pflanze dieser Größe die Wirkung, und bis zur vollen Statur können drei bis fünf Jahre vergehen. Giftig für Katzen und Hunde. Funkien enthalten Saponine; das Fressen verursacht Erbrechen, Durchfall und Teilnahmslosigkeit.
Pflanzung & Vermehrung
Im Frühjahr oder Frühherbst pflanzen, ein weites Loch graben und den Wurzelstock bodeneben setzen, dabei mindestens 90 cm bis 1,2 m Abstand halten, damit die ausgewachsene Breite Platz hat. Gut angießen und mulchen, um Feuchtigkeit zu halten und den Boden zu nähren. Am einfachsten gelingt die Vermehrung durch Teilung im zeitigen Frühjahr, wenn die Blattspitzen ("Pips") durchstoßen: den Horst ausheben und in Stücke schneiden oder vorsichtig auseinanderziehen, jedes mit mehreren Triebspitzen und Wurzeln, dann sofort in gleicher Tiefe wieder einpflanzen und gut feucht halten.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Schnecken, wobei die dicken Blätter Schäden besser widerstehen als dünnere Funkien
- Blattbrand oder Ausbleichen durch zu viel direkte Nachmittagssonne oder trockenen Boden
- Rehe und Kaninchen, die Funkien bereitwillig fressen und einen Horst kahl fressen können
Giftigkeit & Sicherheit
'Sum and Substance' ist wie alle Funkien giftig für Katzen und Hunde. Die Pflanzen enthalten Saponine, und das Fressen von Blättern oder anderen Teilen verursacht Erbrechen, Durchfall und Teilnahmslosigkeit (Lethargie). Haustiere vom Kauen am Laub abhalten und sich an eine Tierarztpraxis wenden, wenn ein Tier Teile der Pflanze gefressen hat und diese Anzeichen zeigt.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Kühne, architektonische Größe mit leuchtend goldenem Laub
- Verträgt Schnecken und Sonne besser als die meisten Funkien
Nachteile
- Braucht viel Platz und Jahre bis zur vollen Größe
- Giftig für Katzen und Hunde und anziehend für Rehe und Kaninchen
Am besten geeignet für
- Schatten- und Waldgärten, die eine große Blickfang-Pflanze brauchen
- Gärtner, die eine pflegeleichte, langlebige Staude mit großer Wirkung wollen
Funkie 'Sum and Substance' - häufige Fragen
Wie groß wird 'Sum and Substance' wirklich?
Kann sie mehr Sonne vertragen als andere Funkien?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.