Taglilie 'South Seas'
'South Seas' ist eine warm korallen-mandarinfarbene Taglilie, geschätzt für ihre klaren, gerüschten Blüten und eine lange, großzügige Blütezeit mit verlässlicher Nachblüte.
Überblick
'South Seas' ist eine warm korallen-mandarinfarbene Taglilie, geschätzt für ihre klaren, gerüschten Blüten und eine lange, großzügige Blütezeit, die in vielen Gärten eine verlässliche Nachblüte einschließt (Hemerocallis 'South Seas'). Was sie auszeichnet, ist die Art, wie die melonenfarben-korallenen Blütenblätter mit einer feinen Mischung aus Rosa und Orange über einem kleinen grünen Schlund leuchten und jeder Blüte eine tropische, sonnenuntergangswarme Note geben. Sie ist eine robuste, verlässliche diploide Taglilie, die für Einsteiger gut funktioniert und zugleich bei ernsthaften Sammlern Anerkennung findet.
Herkunft & Hintergrund
Die Gattung Hemerocallis ist in Ostasien heimisch, mit Wildarten in China, Korea und Japan, wo Taglilien auf Wiesen, an Waldrändern und an Flussufern wachsen. 'South Seas' selbst ist eine moderne Gartenhybride, gezogen vom Taglilienzüchter Patrick Stamile und Anfang der 1990er Jahre registriert. Sie wurde zu einer der gefeiertsten Korallen-Taglilien ihrer Zeit und erhielt 2007 die höchste Auszeichnung der American Hemerocallis Society, die Stout Silver Medal.
Aussehen
Die Blüten sind eine leuchtende Mischung aus Melone und Korallenmandarin, erwärmt von rosa und orangen Tönen und um einen kleinen grünen Schlund zentriert, mit leicht gerüschten, runden Blütenblatträndern. Die einzelnen Blüten sind groß, etwa 13 bis 14 cm im Durchmesser, und sitzen an kräftigen Schäften, die etwa 66 bis 70 cm hoch werden, während der Horst mit der Zeit eine ähnliche Breite erreicht. Das überhängende, riemenförmige Laub ist frischgrün und einziehend, stirbt im Winter ab und kehrt jedes Frühjahr zurück. Die Hauptblüte liegt im Hochsommer, und weil die Pflanze eine Sorte mit verlängerter Blühdauer ist und häufig nachblüht, kann die korallenfarbene Schau viele Wochen weitergehen.
Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Lange Blütezeit mit Blüten von verlängerter Haltbarkeit und häufiger Nachblüte
- Warme Korallen-Mandarin-Farbe, die aus der Ferne wirkt und sich leicht mit anderen Stauden mischt
- Äußerst robust und pflegeleicht, sobald eingewachsen, verträgt Hitze und viele Bodenarten
- Preisgekrönte Gartenleistung und Wuchskraft, die sie für neue Gärtner nachsichtig machen
Pflege
Licht: Volle Sonne ist am besten (mindestens 6 Stunden); leichter Nachmittagsschatten in sehr heißen Klimaten bewahrt die Korallenfarbe vor dem Verblassen, doch zu viel Schatten mindert die Blüte. Wasser: Durchschnittliche, gleichmäßige Feuchtigkeit während Wachstum und Blüte; eingewachsene Horste sind recht trockenheitsverträglich. Boden: Passt sich den meisten Böden an, fühlt sich aber in fruchtbarem, gut durchlässigem Lehm mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert (etwa 6,0 bis 7,0) am wohlsten. Winterhärte: USDA-Zonen 3 bis 9. Blüte oder Saison: Mittelfrühe Sorte, etwa Früh- bis Hochsommer, mit lang haltenden Blüten und verlässlicher Nachblüte, die die Schau über viele Wochen streckt. Extra: Als Sorte mit verlängerter Blühdauer bleibt jede Blüte länger geöffnet als bei einer gewöhnlichen Taglilie, daher hält das Ausputzen verblühter Blüten den Horst ordentlich. Wichtiger Hinweis zur Sicherheit von Haustieren: Taglilien (Hemerocallis) sind für Katzen äußerst gefährlich, und schon kleine Mengen können tödliches Nierenversagen verursachen, daher Katzen fernhalten und sofort eine Tierarztpraxis kontaktieren, wenn eine Katze einen Teil der Pflanze frisst.
Pflanzung & Vermehrung
Im Frühjahr oder Frühherbst an einem sonnigen, gut durchlässigen Platz pflanzen, den Wurzelstock etwa 2,5 cm unter die Bodenoberfläche setzen und mit 45 bis 60 cm Abstand pflanzen, damit sich der Horst füllen kann. Gut angießen und bis zum Anwachsen gleichmäßig feucht halten. Am einfachsten ist die Vermehrung durch Teilung: einen ausgewachsenen Horst alle 3 bis 5 Jahre im zeitigen Frühjahr oder nach der Blüte ausheben, in Fächer mit Wurzeln und Laub trennen und zügig wieder einpflanzen. Die Teilung verjüngt zudem ältere Horste und hält die Blüte kräftig.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Taglilienrost und Blattstreifenkrankheit, die bei feuchter Witterung verfärbtes oder fleckiges Laub verursachen
- Blattläuse und Thripse, die Knospen und Neuaustrieb verformen können
- Wurzelstockfäule in nassem, schlecht durchlässigem Boden, besonders über den Winter
Giftigkeit & Sicherheit
Taglilien sind für Katzen eine ernste, potenziell tödliche Gefahr. Schon eine kleine Menge jedes Pflanzenteils, einschließlich Blättern, Blüten und dem Wasser aus einer Vase, kann bei Katzen ein akutes Nierenversagen auslösen, das ohne schnelle Behandlung tödlich enden kann. Wenn bekannt ist oder vermutet wird, dass eine Katze einen Teil einer Taglilie gefressen hat, als Notfall behandeln und sofort eine Tierarztpraxis oder den Giftnotruf für Tiere kontaktieren, denn rasche Hilfe verbessert die Aussichten erheblich. Für Hunde ist das Risiko viel milder und beschränkt sich meist auf leichte Magenbeschwerden wie Speicheln oder Erbrechen statt auf Nierenschäden, doch auch hier ist es sinnvoll, das Kauen zu unterbinden. Wegen des schweren Risikos für Katzen sollten Katzenhalter den Standort sorgfältig wählen und Schnittstiele drinnen außer Reichweite halten.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Lange Blütezeit mit lang haltenden Blüten und häufiger Nachblüte
- Winterhart, anpassungsfähig und einsteigerfreundlich in vielen Klimaten
Nachteile
- Ernsthaft giftig für Katzen und damit eine schlechte Wahl für Haushalte mit Freigängerkatzen
- Das Laub kann nach der Blüte müde wirken und braucht gelegentliches Aufräumen und Teilen
Am besten geeignet für
- Sonnige Staudenrabatten, Bauerngärten und Massenpflanzungen, die warme Korallenfarbe wollen
- Einsteiger und pflegeleichte Gärten ohne Katzen, die verlässliche Sommerblüte wollen
Taglilie 'South Seas' - häufige Fragen
Blüht die Taglilie 'South Seas' wirklich nach?
Wie oft sollte ich sie teilen?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.