Beetrosen (Floribunda)
Beetrosen tauschen die eine perfekte Blüte der Edelrose gegen ganze BÜSCHEL davon - Dolden, die einen Strauch die ganze Saison über nahezu ununterbrochen in Farbe halten.
Überblick
Beetrosen (Floribunda-Rosen) tauschen die eine perfekte Blüte der Edelrose gegen ganze BÜSCHEL davon - Dolden, die einen Strauch die ganze Saison über nahezu ununterbrochen in Farbe halten. Sie sind die Arbeitspferde der Rosenwelt für Pflanzungen: niedriger, buschiger, robuster und weit nachsichtiger. (Rosa - Klasse der Floribunda-Rosen.)
Herkunft & natürlicher Lebensraum
In den 1910er-20er Jahren (Familie Poulsen, Dänemark) durch Kreuzung von Edelrosen mit büschelblütigen Polyantharosen gezüchtet - Form plus Menge, für Parks und ganz normale Gärten.
Aussehen
Buschige Pflanzen von 60-100 cm, übersät mit Dolden aus 5-15 mittelgroßen Blüten; ordentlicher und belaubter als Edelrosen, in allen Farben erhältlich.
Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Beständige Farbe statt Blühschüben mit Lücken
- Robuster und krankheitstoleranter als Edelrosen
- Kompakt für Beete, Rabatten und Hecken
- Für Rosenverhältnisse wenig Aufwand
Pflege
Licht: Volle Sonne - 6+ Stunden; im Schatten schmollen, vergeilen und kränkeln Rosen.
Wasser: Einmal pro Woche durchdringend am Fuß gießen (bei Hitze öfter); nie abends von oben beregnen - über Nacht nasse Blätter fördern Sternrußtau.
Boden: Nährstoffreicher, gut durchlässiger Lehm, pH 6,0-6,8, bei der Pflanzung reichlich Kompost.
Temperatur & Winterhärte: Zonen 5-9, im Allgemeinen winterhärter als Edelrosen.
Düngen: Ausgewogener Rosendünger im Frühjahr und nach dem ersten Blühschub; bis zum Spätsommer aufhören, damit die Triebe vor dem Frost ausreifen.
Schnitt & Pflegearbeiten: Einfacher: im Frühjahr um etwa ein Drittel zu einem runden, offenen Busch zurückschneiden, verblühte Dolden komplett entfernen. Verzeiht unperfekte Schnitte.
Pflanzung & Vermehrung
Wurzelnackt oder im Container; viele moderne Sorten stehen auf eigener Wurzel (keine Sorgen um die Veredlung).
Häufige Probleme & Schädlinge
- Etwas Sternrußtau (weniger als bei Edelrosen; resistente Sorten gibt es reichlich)
- Blattläuse im Frühjahr
- Zu dichte Dolden halten in feuchten Klimaten Nässe fest - leicht ausdünnen
Giftigkeit & Sicherheit
Rosen sind ungiftig für Hunde und Katzen - die Stacheln sind die einzige Gefahr.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Maximale Blütenzahl pro Strauch
- Anfängerfreundlich
- Großartig in Gruppen oder als Hecke
Nachteile
- Einzelblüten weniger skulptural
- Kürzere Stiele für den Schnitt
- Der Duft variiert stark
Am besten geeignet für
- Beete und Rabatten, die beständige Farbe brauchen
- Niedrige Blütenhecken
- Rosen-Einsteiger
- Großflächige Pflanzungen
Beetrosen (Floribunda) - häufige Fragen
Beetrose oder Edelrose?
Muss ich jede kleine Blüte ausputzen?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.