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Philodendron 'McColley's Finale'

Philodendron 'McColley's Finale' ist eine kompakte, selbstköpfende Hybride mit farbwechselndem Laub, das leuchtend kupferrot austreibt und über Orange zu Grün reift.

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Philodendron 'McColley's Finale'
Licht
Helles, indirektes Licht bringt die kräftigste Farbe am Neuaustrieb he…
Gießen
Gießen, wenn die obersten 3 bis 5 cm der Erde abgetrocknet sind, dann…
Kategorie
Zimmerpflanzen
Sprache
Deutsch

Überblick

Philodendron 'McColley's Finale' ist eine kompakte, selbstköpfende Hybride, gehalten wegen ihres dramatisch farbwechselnden Laubs, das leuchtend kupferrot austreibt und über Orange zu Grün reift (Philodendron 'McColley's Finale'). Sie gehört zu den einfacheren "Sammler"-Philodendren, bleibt ordentlich und aufrecht, statt zu ranken, und passt daher gut auf Tische und Regale. Die kräftige Farbe des Neuaustriebs ist ihr Hauptreiz und der Grund, warum sie beliebt bleibt, obwohl sie eine Hybride und keine Art ist.

Herkunft & natürlicher Lebensraum

Diese Pflanze ist eine in Gärtnereien gezüchtete Hybride und keine Wildart, hat also kein eigenes natürliches Verbreitungsgebiet. Ihr Elternmaterial geht auf die Gattung Philodendron zurück, die in den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas und der Karibik heimisch ist, wo Philodendren als Unterwuchs- und Kletterpflanzen unter warmen, feuchten, schattigen Bedingungen wachsen. 'McColley's Finale' wurde in Kultur für den Zierpflanzenbau entwickelt und existiert nur als gezogene Hybride, daher sollte man sie als Zimmerpflanze der warmen Tropen betrachten und nicht als in der Natur gesammelte Pflanze.

Aussehen

Die Blätter sind breit lanzettlich bis pfeilförmig mit leicht gewelltem Rand und erreichen an einer gut gewachsenen Pflanze meist etwa 15 bis 25 cm Länge. Das herausragende Merkmal ist der Farbverlauf: Neue Blätter schieben sich in lebhaftem Rötlich-Kupfer bis Orange heraus, wechseln dann über Bernstein und setzen sich mit dem Alter in einem tiefen Grün fest, sodass eine gesunde Pflanze mehrere Farben zugleich zeigt. Der Wuchs ist selbstköpfend und horstbildend statt hängend und formt ein rosettenartiges Polster, das drinnen meist etwa 45 bis 75 cm hoch und breit bleibt. Die Triebe sind kurz und kräftig, und ältere Pflanzen können an der Basis kurze, stummelige Luftwurzeln bilden.

Warum man sie hält - Eigenschaften & Vorteile

  • Auffälliges mehrfarbiges Laub, mit feurigem Neuaustrieb vor ausgereiften grünen Blättern für ständigen optischen Reiz.
  • Kompakter, selbstköpfender Wuchs, der ordentlich bleibt und keinen Moosstab und kein Rankgitter zum Klettern braucht.
  • Nachsichtig und schnell wachsend, verträgt verschiedene Lichtverhältnisse in Innenräumen und gelegentlich vergessenes Gießen.
  • Ein "Sammler"-Look ohne die Empfindlichkeit vieler seltenerer Aronstabgewächse, was sie zu einer zugänglichen Statement-Pflanze macht.

Pflege

Licht: Helles, indirektes Licht bringt die kräftigste Farbe am Neuaustrieb hervor; direkte Mittagssonne kann die Blätter verbrennen, während tiefer Schatten die Rottöne zu schlichtem Grün abstumpft. Gießen: Gießen, wenn die obersten 3 bis 5 cm der Erde abgetrocknet sind, dann gründlich gießen und überschüssiges Wasser ablaufen lassen; gleichmäßig feucht, aber nie staunass halten und im Winter weniger gießen. Erde: Eine grobe, gut durchlässige Aroid-Mischung funktioniert am besten - zum Beispiel Blumenerde, aufgelockert mit Orchideenrinde, Perlit und etwas Kokosfaser, die Feuchtigkeit hält und die Wurzeln luftig lässt. Temperatur & Luftfeuchtigkeit: Bevorzugt 18 bis 27 °C und mag keine Kälte; über etwa 13 °C und fern von Zugluft halten. Mit normaler Raumluftfeuchtigkeit kommt sie gut zurecht, wächst bei 50 bis 60 % oder mehr aber am üppigsten. Düngen: Im Frühjahr und Sommer monatlich mit einem ausgewogenen Zimmerpflanzendünger in halber Stärke düngen; im Herbst und Winter, wenn das Wachstum nachlässt, pausieren. Extra: Das lebhafte Rot ist nur ein Merkmal frischen Austriebs, daher werden die Blätter mit dem Alter von Natur aus grün - das ist normal und kein Niedergang. Zu beachten ist, dass diese Pflanze wegen unlöslicher Calciumoxalat-Kristalle giftig für Katzen und Hunde ist und Kauen Reizungen im Maul, Speicheln und Erbrechen verursacht.

Vermehrung

Über Triebstecklinge mit mindestens einem Knoten vermehren, genommen an der Basis oder von einem Seitenableger, da dies eine selbstköpfende Pflanze und keine lange Ranke ist. Die Schnittstelle eine Stunde abtrocknen lassen und dann in Wasser oder direkt in einer feuchten, luftigen Mischung bewurzeln, warm und feucht gehalten, bis neue Wurzeln und neuer Austrieb erscheinen. Horste lassen sich beim Umtopfen auch teilen, indem man bewurzelte Ableger mit einer sauberen Klinge abtrennt.

Häufige Probleme & Schädlinge

  • Gelb werdende untere Blätter, meist durch zu viel Wasser oder nasse Erde - die Drainage prüfen und die Mischung zwischen den Wassergaben stärker abtrocknen lassen.
  • Verblasster oder ganz grüner Neuaustrieb durch zu wenig Licht; an einen helleren Platz ohne grelle direkte Sonne stellen.
  • Saugende Schädlinge wie Spinnmilben, Wollläuse, Thripse und Schildläuse, besonders in trockener Luft - die Blattunterseiten kontrollieren und früh mit Kaliseife behandeln.

Giftigkeit & Sicherheit

Diese Pflanze ist giftig für Katzen und Hunde. Wie bei anderen Philodendren enthalten alle Teile unlösliche Calciumoxalat-Kristalle; wenn ein Haustier auf dem Laub kaut oder hineinbeißt, setzen die Kristalle scharfe, nadelartige Raphiden frei, die sich in Maul und Rachen bohren. Anzeichen sind starke Reizung und Brennen im Maul, übermäßiges Speicheln, Pfoten am Maul, Schluckbeschwerden und Erbrechen. Beim Kauen reizt sie auch Menschen, daher außer Reichweite von Haustieren und kleinen Kindern halten und nach dem Umgang mit geschnittenen Stielen die Hände waschen, da der Pflanzensaft die Haut reizen kann.

Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Auffälliges farbwechselndes Laub, das kaum eine kompakte Zimmerpflanze erreicht.
  • Unkompliziert, schnell und kompakt, passt also zu Einsteigern und kleinen Räumen.

Nachteile

  • Giftig für Katzen, Hunde und Menschen beim Kauen, daher braucht sie einen sorgfältig gewählten Standort.
  • Das begehrte Rot verblasst mit dem Blattalter, und wenig Licht kann es ganz auswaschen.

Am besten geeignet für

  • Einsteiger, die eine farbenfrohe "Sammler"-Pflanze ohne anspruchsvolle Pflege wollen.
  • Menschen mit hellem, indirektem Licht und ohne Haustiere oder Kinder, die an das Laub gelangen können.

Philodendron 'McColley's Finale' - häufige Fragen

Warum sind meine neuen Blätter rot, die älteren aber grün?
Dieser Farbwechsel ist bei 'McColley's Finale' völlig normal. Blätter treiben kupferrot oder orange aus und werden mit zunehmender Reife allmählich grün, daher zeigt eine gesunde Pflanze ganz natürlich beides zugleich.
Braucht sie einen Moosstab zum Klettern?
Nein. Dies ist ein selbstköpfender, horstbildender Philodendron und kein Kletterer, daher bleibt sie von selbst aufrecht und polsterförmig und braucht weder Stab noch Rankgitter.

Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.

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