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Taglilie 'Pardon Me'

'Pardon Me' ist eine kompakte, nachblühende Taglilie, geschätzt für ihre fröhlichen preiselbeerroten Blüten mit leuchtend gelbgrünem Schlund.

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Taglilie 'Pardon Me'
Licht
Volle Sonne ist für die reichste Blüte am besten; lichten Schatten ode…
Gießen
Durchschnittliche, gleichmäßige Feuchtigkeit; eingewachsene Horste sin…
Kategorie
Gartenpflanzen
Sprache
Deutsch

Überblick

'Pardon Me' ist eine kompakte, nachblühende Taglilie, geschätzt für ihre fröhlichen preiselbeerroten Blüten, die ein leuchtend gelbgrüner Schlund hervorhebt (Hemerocallis 'Pardon Me'). Ihr kleiner Wuchs und die lange, wiederholte Blütezeit machen sie zu einer der verlässlichsten roten Taglilien für Einfassungen und Massenpflanzungen. Sie ist leicht zu ziehen, anpassungsfähig und hält ihre satte Farbe auch in der Sommerhitze gut.

Herkunft & Hintergrund

Die Taglilien-Gattung Hemerocallis ist in Ostasien heimisch, über China, Korea und Japan verbreitet, wo die Wildarten auf Wiesen, an Waldrändern und entlang von Bächen wachsen. 'Pardon Me' ist keine Wildpflanze, sondern eine Gartenhybride: Sie wurde 1982 vom amerikanischen Züchter Darrel Apps eingeführt und wurde weithin beliebt, weil sie kleine Blüten mit kräftiger Nachblüte verbindet, womit sie sich einen dauerhaften Platz in Hausgärten und öffentlichen Anlagen verdient hat.

Aussehen

'Pardon Me' bildet einen ordentlichen, grasartigen Horst aus überhängenden, riemenförmigen grünen Blättern. Sie wächst kompakt und erreicht in Blüte etwa 45 cm Höhe bei ähnlicher Breite von 45 bis 60 cm. Die Blüten sind für eine Taglilie klein, etwa 7 cm groß, in sattem Preiselbeer- bis echtem Rot mit kontrastierendem gelbgrünem Schlund und hellerer Mittelrippe auf jedem Blütenblatt. Sie ist eine einziehende (sommergrüne) Taglilie, deren Laub über den Winter abstirbt und im Frühjahr frisch zurückkehrt. Jede Blüte hält nur einen Tag, doch ein gut eingewachsener Horst bildet eine stetige Folge von Knospen und blüht später in der Saison nach.

Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile

  • Kompakter, hügeliger Wuchs für kleine Gärten, Einfassungen im Rabattenvordergrund und Kübel
  • Lange Schau durch wiederholtes Blühen (Nachblüte) statt eines einzigen Schubs
  • Sattes Rot, das aus der Ferne kräftig wirkt und gut zu Gelb- und Grüntönen passt
  • Robust, pflegeleicht und an viele Böden und Klimate anpassbar

Pflege

Licht: Volle Sonne ist für die reichste Blüte am besten; lichten Schatten oder Nachmittagsschatten verträgt sie, doch bei zu viel Schatten wird die Blüte spärlicher. Wasser: Durchschnittliche, gleichmäßige Feuchtigkeit; eingewachsene Horste sind bemerkenswert trockenheitsverträglich, blühen aber besser mit regelmäßigem Gießen während Knospenbildung und Blüte. Boden: Anpassungsfähig; bevorzugt fruchtbaren, gut durchlässigen, humusreichen Boden mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert um 6,0 bis 7,0. Winterhärte: USDA-Zonen 3 bis 9. Blüte oder Saison: Hauptschub im Hochsommer mit verlässlicher Nachblüte bis in den Spätsommer; einzelne Blüten halten einen Tag, doch der Horst blüht über viele Wochen. Extra: Ihre wichtigste Eigenheit ist die verlässliche Nachblüte an einer kompakten Pflanze - das Ausputzen verblühter Blüten hält sie ordentlich und kann weitere Knospen fördern. Hinweis zur Sicherheit von Haustieren: Taglilien sind für Katzen äußerst gefährlich und können schon in kleinen Mengen tödliches Nierenversagen verursachen, daher sofort eine Tierarztpraxis kontaktieren, wenn eine Katze Teile davon gefressen hat.

Pflanzung & Vermehrung

Im Frühjahr oder Frühherbst pflanzen, den Wurzelstock etwa 2,5 cm unter die Bodenoberfläche setzen und die Horste mit 45 bis 60 cm Abstand pflanzen. Zum Anwachsen gut gießen und leicht mulchen, um Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Taglilien werden durch Teilung vermehrt: einen ausgewachsenen Horst alle drei bis fünf Jahre im zeitigen Frühjahr oder nach der Hauptblüte ausheben, in Fächer mit Wurzeln und Laub trennen und zügig wieder einpflanzen. Die Teilung verjüngt zudem dichte Horste und stellt eine kräftige Blüte wieder her.

Häufige Probleme & Schädlinge

  • Taglilienrost und Blattstreifenkrankheit können das Laub bei feuchter Witterung fleckig oder gelb werden lassen; für Luftzirkulation sorgen und befallene Blätter entfernen
  • Blattläuse und Thripse können Knospen und Neuaustrieb verformen und manchmal die Blüten zeichnen
  • In nassem, schlecht durchlässigem Boden kann Wurzelstockfäule auftreten, daher staunasse Standorte meiden

Giftigkeit & Sicherheit

Taglilien sind speziell für Katzen eine ernste, potenziell tödliche Gefahr. Schon eine kleine Menge jedes Pflanzenteils - Blätter, Blüten, Pollen oder sogar Vasenwasser - kann bei Katzen ein akutes Nierenversagen auslösen, das ohne rasche Behandlung tödlich sein kann. Wer Katzen hält und einen Kontakt vermutet, sollte das als Notfall behandeln und sofort eine Tierarztpraxis aufsuchen oder den Giftnotruf anrufen; eine frühe Behandlung verbessert die Aussichten erheblich. Für Hunde ist das Risiko viel geringer und beschränkt sich meist auf leichte, vorübergehende Magenbeschwerden. Pflanzen und Schnittstiele gut außer Reichweite von Katzen halten.

Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Lange, wiederholte Blütezeit an einer ordentlichen, kompakten Pflanze
  • Robust, winterhart und pflegeleicht in einer großen Bandbreite von Zonen

Nachteile

  • Jede Blüte hält nur einen Tag, daher müssen verblühte Blüten gelegentlich entfernt werden
  • Wirklich gefährlich für Katzen und damit eine schlechte Wahl für Haushalte mit Katzen

Am besten geeignet für

  • Einsteiger, die eine verlässliche, farbenfrohe, unkomplizierte Staude wollen
  • Einfassungen, Gruppen im Rabattenvordergrund und gemischte sonnige Beete, in denen eine kompakte rote Nachblüherin ihren Platz verdient

Taglilie 'Pardon Me' - häufige Fragen

Wie oft blüht die Taglilie 'Pardon Me'?
Sie hat einen Hauptschub im Hochsommer und blüht später in der Saison nach, sodass ein gesunder Horst über viele Wochen blüht statt in einem kurzen Ausbruch. Ausputzen und gleichmäßige Feuchtigkeit helfen, die Schau fortzusetzen.
Ist die Taglilie 'Pardon Me' für Haustiere unbedenklich?
Für Katzen nicht. Taglilien können bei Katzen schon in kleinen Mengen tödliches Nierenversagen verursachen, daher sollte man sie in Haushalten mit Katzen besser meiden, und jeder Verdacht auf Aufnahme erfordert einen sofortigen Besuch in der Tierarztpraxis. Für Hunde ist sie weit weniger gefährlich und verursacht meist nur leichte Magenbeschwerden.

Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.

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