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Taglilie 'Purple de Oro'

'Purple de Oro' ist eine kompakte, nachblühende Taglilie mit rosig purpurnen bis lavendelvioletten Blüten und leuchtend gelbgrünem Schlund.

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Taglilie 'Purple de Oro'
Licht
Volle Sonne ist am besten (mindestens 6 Stunden); leichten Nachmittags…
Gießen
Mäßige, gleichmäßige Feuchtigkeit während des Einwachsens und der Blüt…
Kategorie
Gartenpflanzen
Sprache
Deutsch

Überblick

'Purple de Oro' ist eine kompakte, nachblühende Taglilie, die für ihre rosig purpurnen bis lavendelvioletten Blüten mit leuchtend gelbgrünem Schlund gezogen wird (Hemerocallis 'Purple de Oro'). Sie wirkt wie das purpurne Gegenstück zu den bekannten kompakten Nachblühern, bleibt niedrig und ordentlich und blüht über eine lange Saison. Ihr kleiner Wuchs und die Nachblüte machen sie zu einer der einfachsten Taglilien für Einfassungen und Massenpflanzungen.

Herkunft & Hintergrund

Taglilien gehören zur Gattung Hemerocallis, deren Wildarten aus Ostasien stammen, darunter China, Korea und Japan, wo sie auf Wiesen, an Waldrändern und entlang von Bächen wachsen. Moderne Gartentaglilien wie diese sind das Ergebnis umfangreicher Hybridisierung und keiner Wildsammlung, und 'Purple de Oro' wurde als kompakte, nachblühende diploide Sorte gezüchtet, ausgelesen auf eine purpurne Blütenfarbe im niedrigen, lang blühenden Stil, der kurze Nachblüher beliebt gemacht hat. Genaue Angaben zu Züchter und Einführung dieser Sorte sind spärlich, daher beschreibt man sie am besten schlicht als modernen kompakten Nachblüher aus dieser Linie.

Aussehen

Die Pflanze bildet einen dichten Horst aus überhängendem, grasartigem grünem Laub und erreicht in Blüte typischerweise etwa 38 bis 45 cm Höhe bei ungefähr gleicher Breite. Die Blüten sind etwa 6 bis 8 cm groß, rosig purpurn bis lavendelviolett, jede mit kontrastierendem gelbem bis gelbgrünem Schlund und oft einer dezent helleren Mittelrippe auf den Blütenblättern. Wie bei allen Taglilien hält jede einzelne Blüte nur einen Tag, doch eine stetige Folge von Knospen hält den Horst wochenlang in Farbe. Das Laub ist je nach Klima sommergrün bis halbimmergrün, stirbt in kälteren Zonen über den Winter ab und kehrt im Frühjahr zurück.

Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile

  • Lange Blütezeit mit einem Hauptschub im Frühsommer und Nachblüte bis in den Spät- oder Herbstbeginn
  • Kompakter, ordentlicher Wuchs für Einfassungen, kleine Beete und Kübel
  • Robust und pflegeleicht, sobald eingewachsen, verträgt Hitze und viele Bodenarten
  • Purpurne Blütenfarbe, die sich leicht mit gelben, silbernen und grünen Blattpflanzen kombinieren lässt

Pflege

Licht: Volle Sonne ist am besten (mindestens 6 Stunden); leichten Nachmittagsschatten verträgt sie, doch in voller Sonne blüht sie am reichsten. Wasser: Mäßige, gleichmäßige Feuchtigkeit während des Einwachsens und der Blüte; eingewachsene Horste sind recht trockenheitsverträglich, blühen aber mit regelmäßigem Gießen besser. Boden: Anpassungsfähig, bevorzugt aber fruchtbaren, gut durchlässigen, humusreichen Boden, idealerweise leicht sauer bis neutral (pH etwa 6,0 bis 7,0). Winterhärte: USDA-Zonen 3 bis 9. Blüte oder Saison: Hauptblüte im Früh- bis Hochsommer, mit Nachblüte bis in den Spätsommer und frühen Herbst, insgesamt also viele Wochen Farbe. Extra: Das Entfernen verblühter Blüten und alter Schäfte hält den Horst ordentlich und fördert die kräftigste Nachblüte. Sicherheitshinweis: Taglilien sind für Katzen hochgefährlich und können schon in kleinen Mengen tödliches Nierenversagen verursachen, daher diese Pflanze von Katzen fernhalten und sofort eine Tierarztpraxis anrufen, wenn eine Katze einen Teil davon aufnimmt.

Pflanzung & Vermehrung

Im Frühjahr oder Frühherbst pflanzen, den Wurzelstock genau auf oder knapp unter die Bodenoberfläche setzen und die Pflanzen mit etwa 40 bis 60 cm Abstand pflanzen, damit sich der Horst füllen kann. Gut angießen und leicht mulchen, um Feuchtigkeit zu halten. Vermehrung durch Teilung: einen ausgewachsenen Horst alle drei bis fünf Jahre im zeitigen Frühjahr oder nach der Blüte ausheben, in Stücke mit Wurzeln und mehreren Laubfächern teilen und zügig wieder einpflanzen. Die Teilung verjüngt zudem alte Horste, die weniger zu blühen begonnen haben.

Häufige Probleme & Schädlinge

  • Taglilienrost und Blattstreifenkrankheit können das Laub bei feuchter Witterung fleckig oder verfärbt werden lassen; befallene Blätter entfernen und für Luftzirkulation sorgen
  • Blattläuse und Thripse können Knospen und Blüten verformen und manchmal die Blütenqualität mindern
  • In nassem, schlecht durchlässigem Boden kann Wurzelstock- oder Wurzelfäule auftreten, daher staunasse Standorte meiden

Giftigkeit & Sicherheit

Taglilien sind für Katzen eine ernste, potenziell tödliche Gefahr. Alle Pflanzenteile, einschließlich Blättern, Blüten und sogar dem Wasser aus einer Vase, können bei Katzen ein akutes Nierenversagen verursachen, und schon eine kleine aufgenommene Menge kann gefährlich sein. Das ist ein Notfall: Wenn bekannt ist oder vermutet wird, dass eine Katze einen Teil einer Taglilie gefressen oder daran gekaut hat, sofort eine Tierarztpraxis oder den Giftnotruf für Tiere kontaktieren, denn eine rasche Behandlung verbessert die Aussichten erheblich. Für Hunde ist das Risiko viel geringer und beschränkt sich meist auf leichte Magenbeschwerden wie Speicheln oder Erbrechen statt auf Nierenschäden. Wegen der Schwere für Katzen zieht man diese Pflanze am sichersten in katzenfreien Gärten oder weit weg von Wegen, auf denen Katzen unterwegs sind.

Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Kompakt und lange blühend, mit verlässlicher Nachblüte auf kleinem Raum
  • Unkompliziert, nachsichtig und schnell eingewachsen, auch für Einsteiger

Nachteile

  • Äußerst giftig für Katzen und damit eine schlechte Wahl für Haushalte und Gärten mit Katzen
  • Jede Blüte hält nur einen Tag, und das Laub kann nach dem Hauptschub ohne Aufräumen müde wirken

Am besten geeignet für

  • Einsteiger, die verlässliche, pflegeleichte Farbe in Rabatten, Einfassungen oder Kübeln wollen
  • Katzenfreie Gärten, in denen eine kompakte, nachblühende Staude für Flächenpflanzungen gebraucht wird

Taglilie 'Purple de Oro' - häufige Fragen

Blüht 'Purple de Oro' wirklich nach?
Ja. Sie bringt einen kräftigen Schub im Früh- bis Hochsommer und schiebt dann bis in den Spätsommer und Herbst neue Schäfte, besonders wenn verblühte Blüten entfernt werden und sie in Trockenphasen Wasser bekommt.
Worin unterscheidet sie sich von einer normal großen Taglilie?
Sie bleibt deutlich niedriger und kompakter, meist bei etwa 38 bis 45 cm, und blüht über eine längere Saison als viele Standard-Taglilien, was sie besser für Ränder, kleine Beete und Töpfe geeignet macht.

Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.

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