Taglilie 'Going Bananas'
'Going Bananas' ist eine kompakte, nachblühende Taglilie, geschätzt für klare, leuchtend zitronengelbe Blüten und eine ungewöhnlich lange Blütezeit.
Überblick
'Going Bananas' ist eine kompakte, nachblühende Taglilie, geschätzt für ihre klaren, leuchtend zitronengelben Blüten und eine ungewöhnlich lange Blütezeit (Hemerocallis 'Going Bananas'). Sie hebt sich von älteren gelben Taglilien ab, weil sie früh blüht, dann den Sommer über nachblüht und einen milden, angenehmen Duft hat. Als robuste, unkomplizierte Staude ist sie ein Liebling von Gärtnern, die verlässliche Farbe ohne viel Aufwand wollen.
Herkunft & Hintergrund
Die Taglilien-Gattung Hemerocallis ist in Ostasien heimisch, über China, Korea, Japan und Ostsibirien verbreitet, wo die Wildarten auf Wiesen, an Waldrändern und entlang von Bächen wachsen. Trotz ihres Namens sind Taglilien keine echten Lilien (Lilium); moderne Gartentypen sind komplexe Hybriden aus mehreren Arten. 'Going Bananas' ist eine benannte Hybridsorte, die Mitte der 2000er Jahre vom amerikanischen Züchter Darrel Apps als Teil einer auf verlässliche Nachblüte ausgelesenen Reihe eingeführt wurde; sie ist eine diploide Taglilie, die fast ausschließlich wegen ihrer Zierblüten gezogen wird.
Aussehen
Die Pflanze bildet einen ordentlichen, überhängenden Horst aus riemenförmigem, leuchtend grünem Laub und erreicht in Blüte etwa 48 bis 60 cm Höhe bei ähnlicher Breite. Die Blüten sind kanarien- bis zitronengelb, leicht gerüscht und etwa 10 bis 11 cm groß, getragen an verzweigten Stielen knapp über den Blättern. Jede Blüte hält nur einen Tag, doch die Pflanze bildet eine lange Folge von Knospen. Das Laub ist je nach Klima einziehend bis halbimmergrün, stirbt in kälteren Zonen über den Winter ab und kehrt im Frühjahr zurück. Die Blüte beginnt im Frühsommer, und Nachblühschübe setzen sich bis in den Spätsommer fort.
Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Lange Blütezeit mit früher Blüte plus Nachblühschüben bis in den Spätsommer
- Kompakter, ordentlicher Wuchs für Rabatten, Einfassungen und Kübel
- Sehr winterhart und eingewachsen trockenheitsverträglich, mit wenig Pflege
- Klares, fröhliches Gelb und ein leichter, angenehmer Duft
Pflege
Licht: Volle Sonne ist am besten (mindestens 6 Stunden); verträgt leichten Nachmittagsschatten, doch in der Sonne blüht sie am reichsten. Wasser: Mäßige, gleichmäßige Feuchtigkeit, besonders in der ersten Saison und während der Knospenbildung; eingewachsene Horste vertragen kurze Trockenphasen. Boden: Anpassungsfähig, bevorzugt aber fruchtbaren, gut durchlässigen, humusreichen Boden; leicht saurer bis neutraler pH-Wert (etwa 6,0 bis 6,8) ist ideal. Winterhärte: USDA-Zonen 3 bis 9. Blüte oder Saison: Beginn im Frühsommer, dann Nachblüte in Schüben durch den Hoch- und Spätsommer; einzelne Blüten halten einen Tag, doch die Schau dauert viele Wochen. Extra: Das Entfernen verblühter Blüten und alter Schäfte hält den Horst ordentlich und fördert weitere Nachblüte. Hinweis zur Sicherheit von Haustieren: Taglilien sind für Katzen äußerst gefährlich und können schon in kleinen Mengen tödliches Nierenversagen verursachen - wenn eine Katze einen Teil frisst, sofort eine Tierarztpraxis kontaktieren.
Pflanzung & Vermehrung
Im Frühjahr oder Frühherbst pflanzen, den Wurzelstock etwa 2,5 cm unter die Bodenoberfläche setzen und die Horste mit rund 45 bis 60 cm Abstand pflanzen. Während des Anwachsens gut gießen und leicht mulchen, um Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Vermehrung durch Teilung: einen ausgewachsenen Horst alle 3 bis 4 Jahre im zeitigen Frühjahr oder nach der Blüte ausheben, in Fächer mit Wurzeln und Laub teilen und zügig wieder einpflanzen. Die Teilung vermehrt die Pflanzen und hält ältere Horste wüchsig und blühfreudig.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Taglilienrost und Blattstreifenkrankheit können das Laub bei feuchter Witterung fleckig oder verfärbt werden lassen; für Luftzirkulation sorgen und befallene Blätter entfernen
- Blattläuse und Thripse können Knospen und Neuaustrieb verformen und manchmal die Blütenqualität mindern
- In nassem, schlecht durchlässigem Boden kann Wurzelstock- oder Wurzelfäule auftreten, daher Staunässe vermeiden
Giftigkeit & Sicherheit
Taglilien sind eine ernste Vergiftungsgefahr für Katzen. Schon eine kleine Menge jedes Pflanzenteils - Blätter, Blüten, Pollen oder sogar Vasenwasser - kann ein akutes Nierenversagen verursachen, das ohne schnelle Behandlung tödlich sein kann. Wenn bekannt ist oder vermutet wird, dass eine Katze einen Teil dieser Pflanze gefressen hat, als Notfall behandeln und sofort eine Tierarztpraxis kontaktieren, denn rasche Hilfe verbessert die Aussichten erheblich. Für Hunde ist das Risiko viel geringer und beschränkt sich meist auf leichte Magenbeschwerden, doch auch hier sollte das Kauen unterbunden werden. Katzenhalter sollten Taglilien nicht dort ziehen, wo Katzen unterwegs sind, und keine Schnittstiele ins Haus bringen.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Verlässliche, lang anhaltende Farbe mit echter Nachblüte
- Winterhart, anpassungsfähig und einfach für Einsteiger
Nachteile
- Jede Blüte hält nur einen Tag, daher hilft Ausputzen, damit sie am schönsten aussieht
- Hochgiftig für Katzen und damit für viele Haushalte mit Katzen ungeeignet
Am besten geeignet für
- Einsteiger, die verlässliche, pflegeleichte Sommerfarbe wollen
- Sonnige Rabatten, Massenpflanzungen und Kübelarrangements in katzenfreien Bereichen
Taglilie 'Going Bananas' - häufige Fragen
Blüht 'Going Bananas' wirklich nach?
Ist 'Going Bananas' für Haustiere unbedenklich?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.