Grandiflora-Rosen
Grandiflora-Rosen sind der hochgewachsene Händedruck zwischen Edelrose und Beetrose - Blüten in Edelrosenform, einzeln UND in Büscheln, an den größten Sträuchern der modernen Klassen.
Überblick
Grandiflora-Rosen sind der hochgewachsene Händedruck zwischen Edelrose und Beetrose - Blüten in Edelrosenform, einzeln UND in Büscheln, an den größten Sträuchern der modernen Klassen. Geboren für den hinteren Teil des Rosenbeets, für immer angeführt von 'Queen Elizabeth'. (Rosa - Klasse der Grandiflora-Rosen.)
Herkunft & natürlicher Lebensraum
Eine amerikanische Klasse von 1954, im Grunde FÜR eine einzige Rose geschaffen - 'Queen Elizabeth' - aus der Kreuzung der beiden großen modernen Klassen; von da an wuchs die Klasse weiter.
Aussehen
Wüchsige, aufrechte Pflanzen von 1,5-2 m; klassische spiralige Blüten in kleinen Büscheln an langen Stielen - Rosen in Heckenhöhe mit Blüten in Vasenqualität.
Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Blütenqualität einer Edelrose mit mehr Blüten pro Strauch
- Höhe für Hintergründe und Sichtschutz
- Lange Schnittstiele
- Wuchskraft - Grandifloras sind große, gesunde Kraftpakete
Pflege
Licht: Volle Sonne - 6+ Stunden; im Schatten schmollen, vergeilen und kränkeln Rosen.
Wasser: Einmal pro Woche durchdringend am Fuß gießen (bei Hitze öfter); nie abends von oben beregnen - über Nacht nasse Blätter fördern Sternrußtau.
Boden: Nährstoffreicher, gut durchlässiger Lehm, pH 6,0-6,8, bei der Pflanzung reichlich Kompost.
Temperatur & Winterhärte: Zonen 5-9; robuste Konstitution im gesamten Bereich.
Düngen: Ausgewogener Rosendünger im Frühjahr und nach dem ersten Blühschub; bis zum Spätsommer aufhören, damit die Triebe vor dem Frost ausreifen.
Schnitt & Pflegearbeiten: Wie eine hohe Edelrose, aber weniger streng - im Frühjahr auf 5-6 kräftige Triebe in Kniehöhe zurückschneiden; sie wollen ihre Größe.
Pflanzung & Vermehrung
Wurzelnackt oder im Container, meist veredelt; frisch gepflanzte hohe Sorten an windigen Standorten anbinden.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Die üblichen Rosenprobleme in etwas geringerer Stärke
- Windschaukeln bei hohen Sträuchern - fest pflanzen, im Herbst etwas einkürzen
- Kahle untere "Beine" - unterpflanzen
Giftigkeit & Sicherheit
Rosen sind ungiftig für Hunde und Katzen - die Stacheln sind die einzige Gefahr.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Statur + Blütenform zugleich
- Reichlich Schnittmaterial
- Gesunde Wuchskraft
Nachteile
- Zu hoch für den Vordergrund kleiner Beete
- Weniger Sorten als bei den großen Klassen
- Braucht trotzdem echte Rosenpflege
Am besten geeignet für
- Höhe im hinteren Rabattenbereich
- Blühender Sichtschutz
- Schnittgärten, die Menge wollen
- Rosenbeete mit gestaffeltem Aufbau
Grandiflora-Rosen - häufige Fragen
Was macht 'Queen Elizabeth' so besonders?
Kann ich sie klein halten?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.