Indisches Basilikum (Tulsi)
Indisches Basilikum, auch Tulsi, ist ein heiliges Kraut Indiens und eine der beliebtesten Teepflanzen der Welt - warm, würzig, nach Nelke und Pfeffer duftend.
Überblick
Indisches Basilikum, auch Tulsi genannt, ist ein heiliges Kraut Indiens und eine der beliebtesten Teepflanzen der Welt. Seine Blätter ergeben einen warmen, würzigen, nach Nelke und Pfeffer duftenden Aufguss, der seit Jahrhunderten als Alltagstonikum geschätzt wird. Botanisch vom Küchenbasilikum verschieden, ist es eine aromatische, leicht zu ziehende Pflanze, die den ganzen Garten parfümiert und durch die warme Jahreszeit hindurch Tee liefert.
Bestimmung & Aussehen
Eine buschige, aromatische Pflanze von 30-60 cm Höhe, mit gezähnten grünen oder purpurn überlaufenen Blättern, die leicht behaart und intensiv duftend sind. Die Stängel sind oft purpurn. Sie bringt schlanke Ähren kleiner lilafarbener oder weißer Blüten hervor, die Bienen lieben. Zerriebene Blätter setzen einen komplexen Duft frei - Nelke, Pfeffer und ein Hauch Minze.
Wo es wächst
Heimisch auf dem indischen Subkontinent und im tropischen Asien, wird Indisches Basilikum weltweit kultiviert und in ganz Indien neben Häusern und Tempeln gezogen. Es gedeiht in warmen Klimaten und wird in kühleren Regionen als frostempfindliche Einjährige behandelt. Es liebt Hitze, Sonne und beständige Feuchtigkeit.
Anbau zu Hause
Die Samen im Frühjahr drinnen aussäen und nach dem Frost an einen warmen sonnigen Platz oder in einen großen Topf auspflanzen. Es keimt leicht und wächst schnell. Die Triebspitzen regelmäßig ausknipsen, damit es buschig bleibt, und die Blütenähren entfernen, wenn man die Blattproduktion für Tee fördern will. In kühlen Klimaten als Sommereinjährige behandeln.
Wachstumsbedingungen
Licht
Volle Sonne - Indisches Basilikum ist ein Wärmeliebhaber und wächst in heller Wärme am kräftigsten.
Gießen
Regelmäßig gießen, damit der Boden gleichmäßig feucht bleibt; ihn nicht völlig austrocknen oder welken lassen.
Boden & Temperatur
Nährstoffreicher, gut durchlässiger Boden. Frostempfindlich - in kühlen Klimaten als Einjährige der warmen Jahreszeit ziehen.
Ernte & Zubereitung
Blätter und zarte Triebspitzen die ganze Wachstumszeit über pflücken; regelmäßiges Ernten hält die Pflanze buschig. Auch die Blüten lassen sich verwenden. Indisches Basilikum trocknet gut und behält viel von seinem Aroma. Für Tee eine kleine Handvoll frischer Blätter oder einen Teelöffel getrocknete 5 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen, das gibt eine warme, leicht würzige Tasse.
Gesundheit & Nutzen
Tulsi gehört zu den am meisten verehrten Kräutern des Ayurveda und wird überliefert als Adaptogen verwendet - als Tonikum für die Widerstandsfähigkeit gegen Stress - sowie für die Atemwege und das allgemeine Wohlbefinden. Es ist koffeinfrei, reich an ätherischen Ölen und Antioxidantien und mild genug für den täglichen Genuss.
Häufige Probleme
- Zu früh in Blüte gehen - Blütenähren und Triebspitzen ausknipsen, damit weiter Blattmasse kommt.
- Lang gezogene, spärliche Pflanze - nicht ausgeknipst; die Spitzen regelmäßig ausknipsen für Buschigkeit.
- Kälteschäden - niemals auspflanzen, bevor der Frost vorbei ist.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Warmer, unverwechselbarer, viel geliebter Geschmack.
- Einfach aus Samen; schnellwüchsig.
- Trocknet gut und bewahrt sein Aroma.
Nachteile
- Frostempfindlich - in kühlen Klimaten eine Sommerpflanze.
- Schießt in Blüte, wenn man nicht ausknipst.
- Braucht Wärme, um zu gedeihen.
Am besten geeignet für
- Alle, die einen warmen, würzigen Tonikum-Tee wollen.
- Sonnige Gärten, Balkone und große Töpfe.
- Gärtner mit Interesse an Kräutertraditionen.
Weniger geeignet für kalte, schattige Plätze oder alle, die eine Staude wollen.
Indisches Basilikum (Tulsi) - häufige Fragen
Ist Indisches Basilikum dasselbe wie Küchenbasilikum?
Soll ich es blühen lassen?
Kann ich es drinnen ziehen?
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