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Japanischer Ahorn 'Crimson Queen'

'Crimson Queen' ist ein hängender, geschlitztblättriger Japanischer Ahorn, geschätzt dafür, dass er sein tiefes Rotpurpur die ganze Wachstumszeit über besser hält als viele rotlaubige Sorten.

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Japanischer Ahorn 'Crimson Queen'
Licht
Volle Sonne bis Halbschatten; in heißen Klimaten hilft Nachmittagsscha…
Gießen
Mäßig und gleichmäßig; stets feucht, aber nie staunass halten und bei…
Kategorie
Gartenpflanzen
Sprache
Deutsch

Überblick

'Crimson Queen' ist ein hängender, geschlitztblättriger Japanischer Ahorn, geschätzt dafür, dass er sein tiefes Rotpurpur die ganze Wachstumszeit über besser hält als viele rotlaubige Sorten, die in der Sommerhitze oft vergrünen (Acer palmatum var. dissectum 'Crimson Queen'). Er gehört zur Dissectum-Gruppe, seine Blätter sind also fein in fadenartige Lappen geschlitzt, und er wächst als niedrige, kaskadenartige Kuppel statt als aufrechter Baum. Diese Kombination aus beständiger Farbe, feiner Textur und hängendem, hügelartigem Wuchs macht ihn zu einem der bekanntesten Solitärahorne in Ziergärten.

Herkunft & Hintergrund

Die Art Acer palmatum ist in Japan, Korea und Teilen Chinas heimisch, wo sie als Unterholzbaum in Wäldern wächst. 'Crimson Queen' ist eine benannte Sorte der Dissectum-Gruppe, die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten ausgelesen und eingeführt wurde; zugeschrieben wird sie der Baumschule Vermeulen in New Jersey. Wie fast alle Schlitzahorne fällt sie aus Samen nicht sortenecht und wird durch Veredlung vermehrt, um Laubfarbe, Textur und hängende Form genau zu erhalten.

Aussehen

Das Laub treibt im Frühjahr karmin- bis purpurrot aus und hält über den Sommer ein sattes Rotpurpur, widersteht dem Vergrünen zur Saisonmitte, das manche Konkurrenten trifft, und färbt sich im Herbst leuchtend scharlach- bis karminrot. Die Blätter sind tief in schlanke, federartige Lappen geschlitzt, die der ganzen Pflanze eine spitzenartige, wasserfallähnliche Textur geben. Der Wuchs ist niedrig und hängend, die kaskadenartigen Äste bilden einen breiten Hügel; ausgewachsen erreicht er über viele Jahre etwa 2,5 bis 3 m Höhe und 3 bis 3,5 m Breite, bleibt aber lange deutlich kleiner und wächst langsam. Kleine rötlich-purpurne Blüten erscheinen im Frühjahr, sind jedoch unscheinbar und zweitrangig gegenüber dem Laub; manchmal folgen Flügelfrüchte.

Warum man ihn pflanzt - Eigenschaften & Vorteile

  • Hält sein tiefes Rotpurpur über den Sommer besser als viele rote Schlitzahorne
  • Eleganter, hängender, kaskadenartiger Wuchs als lebende Skulptur oder Blickfang
  • Feines, spitzenartig geschlitztes Laub bringt Textur, die mit großblättrigen Pflanzen kontrastiert
  • Verlässliche, leuchtend scharlachrote Herbstfärbung verlängert die Saison

Pflege

Licht: Volle Sonne bis Halbschatten; in heißen Klimaten hilft Nachmittagsschatten gegen Blattbrand, während etwas Sonne das Rot kräftig hält. Wasser: Mäßig und gleichmäßig; stets feucht, aber nie staunass halten und bei Trockenheit durchdringend gießen, da die flachen Wurzeln Trockenheit nicht mögen. Boden: Fruchtbarer, gut durchlässiger Boden, reich an organischer Substanz; bevorzugt leicht sauren pH-Wert, verträgt aber neutrale Böden. Schwere, nasse Böden meiden. Winterhärte: USDA-Zonen 5 bis 8 (manche Quellen nennen mit Nachmittagsschatten auch Zone 9). Blüte oder Saison: Wird für das Laub gezogen, vom Austrieb im Frühjahr bis zum scharlachroten Herbst; die Blüten sind nebensächlich. Die kahle Aststruktur bringt Winterschmuck. Extra: Seine typische Eigenheit sind die beständige Sommerfarbe und die hängende Kuppelform - also Platz zum Überhängen geben und starken Rückschnitt vermeiden, der die natürliche Form verdirbt. Ungiftig für Katzen und Hunde.

Pflanzung & Vermehrung

Im Frühjahr oder Frühherbst an einem geschützten Platz ohne grelle Nachmittagssonne und austrocknenden Wind pflanzen, die Veredlungsstelle auf Bodenhöhe oder knapp darüber setzen und mulchen, damit die Wurzeln kühl und feucht bleiben. Benannte Schlitzahorn-Sorten wie diese werden fast immer auf Sämlingsunterlagen von Acer palmatum veredelt, da Stecklinge schlecht wurzeln und Samen die Sorte nicht wiedergeben; Abmoosen wird gelegentlich angewandt, ist aber weit seltener als die Veredlung.

Häufige Probleme & Schädlinge

  • Blattbrand durch zu viel heiße Sonne, austrocknenden Wind oder unregelmäßiges Gießen, sichtbar an braunen Blatträndern
  • Verticillium-Welke und andere Pilzprobleme sowie Wurzelfäule in schlecht durchlässigen oder staunassen Böden
  • Blattläuse, Schildläuse und Milben sowie gelegentliche Schäden durch Bohrinsekten oder Wild

Giftigkeit & Sicherheit

Ungiftig für Katzen und Hunde. Der Japanische Ahorn (Acer palmatum) wird nicht als giftig für Haustiere geführt, daher ist 'Crimson Queen' eine sichere Wahl für Gärten, in denen Katzen und Hunde unterwegs sind.

Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Hält sein Rotpurpur über den Sommer besser als viele Alternativen
  • Die anmutige hängende Form ergibt einen herausragenden Solitär, ohne viel Platz zu brauchen

Nachteile

  • Wächst langsam und ist oft teuer, weil er veredelt werden muss
  • Empfindlich gegenüber heißer Nachmittagssonne, Trockenstress und schlecht durchlässigem Boden

Am besten geeignet für

  • Gärtner, die einen pflegeleichten Solitär als Blickfang oder einen Kübelahorn suchen
  • Kleine Gärten, Eingangsbereiche sowie Pflanzungen im japanischen Stil oder am Waldrand

Japanischer Ahorn 'Crimson Queen' - häufige Fragen

Behält 'Crimson Queen' den ganzen Sommer seine rote Farbe?
Ja, er gehört zu den besseren roten Schlitzahornen, die ein tiefes Rotpurpur über den Sommer halten, doch sehr heiße, sonnige Standorte können dennoch etwas Verblassen oder Blattbrand verursachen. Ein Platz mit Morgensonne und Nachmittagsschatten bringt die beste Farbe ohne verbrannte Blätter.
Wie groß wird ein Japanischer Ahorn 'Crimson Queen'?
Er wächst langsam und erreicht ausgewachsen etwa 2,5 bis 3 m Höhe und 3 bis 3,5 m Breite als niedriger, hängender Hügel. Er bleibt viele Jahre kompakt und eignet sich daher gut für kleinere Gärten und große Kübel.

Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.

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