Korallenrinden-Ahorn ('Sango-kaku')
Der Korallenrinden-Ahorn ist ein sommergrüner kleiner Baum, der vor allem wegen seiner Winterrinde gepflanzt wird, die nach dem Laubfall an jungen Trieben leuchtend korallenrot wird.
Überblick
Der Korallenrinden-Ahorn (Acer palmatum 'Sango-kaku') ist ein sommergrüner kleiner Baum, der vor allem wegen seiner Winterrinde gepflanzt wird, die nach dem Laubfall an jungen Trieben leuchtend korallenrot wird. Während sich die meisten Japanischen Ahorne allein über ihr Laub verdienen, bietet diese Sorte ein echtes Programm für alle vier Jahreszeiten, von rot gerandeten Frühlingsblättern über goldene Herbstfärbung bis zu leuchtenden Winterzweigen. Er ist einer der wenigen Ahorne, die im Januar wohl eindrucksvoller sind als im Juli.
Herkunft & Hintergrund
Die Art Acer palmatum ist in Japan, Korea und Teilen Chinas heimisch, wo sie als Unterholzbaum in kühlen, feuchten Wäldern wächst. 'Sango-kaku' (der Name bedeutet "Korallenturm"; manchmal wird er unter dem älteren Namen 'Senkaki' verkauft) ist eine alteingeführte japanische Auslese, die seit weit über einem Jahrhundert kultiviert wird und bis heute eine der beliebtesten Korallenrinden-Formen im Handel ist. Im Handel wird er durch Veredlung vermehrt, damit Rindenfarbe und Wuchs sortenecht bleiben.
Aussehen
Das Markenzeichen ist die Rinde: Diesjährige sowie ein- bis zweijährige Triebe färben sich bei kaltem Wetter leuchtend korallen- bis lachsrot, werden mit sinkenden Temperaturen heller und verblassen mit zunehmendem Holzalter zu Grünbraun. Die handförmigen, fünf- bis siebenlappigen Blätter treiben im Frühjahr gelbgrün mit rötlichen Rändern aus, werden im Sommer zartgrün und färben sich im Herbst warm goldgelb, oft mit Aprikosen- und Rosatönen. Im Frühjahr erscheinen kleine, unscheinbare rötliche Blüten, gefolgt von Flügelfrüchten. Der Wuchs ist in der Jugend aufrecht und vasenförmig und wird mit dem Alter breiter. Er wächst langsam bis mäßig schnell und erreicht über viele Jahre etwa 6 bis 7,5 m Höhe und 4,5 bis 6 m Breite, wird aber oft kleiner gehalten.
Warum man ihn pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Herausragende korallenrote Winterrinde, die Gärten in der Ruhezeit zum Leuchten bringt
- Echter Schmuck in allen vier Jahreszeiten: Frühjahrsaustrieb, grüner Sommer, goldener Herbst, farbige Wintertriebe
- Die aufrechte Form passt besser in kleinere Gärten und Innenhöfe als ausladende Ahorne
- Verlässliche, bekannte Sorte, die sortenecht veredelt wird und in vielen Klimaten gut gedeiht
Pflege
Licht: Volle Sonne bis Halbschatten. Etwas direkte Sonne, besonders Wintersonne, vertieft die Rindenfarbe, doch in Regionen mit heißen Sommern Nachmittagsschatten geben, um Blattbrand zu vermeiden. Wasser: Gleichmäßige, mäßige Feuchtigkeit. Den Wurzelbereich stets feucht, nie staunass halten und bei Hitze und Trockenheit durchdringend gießen, besonders in den ersten Jahren. Boden: Feuchter, humusreicher, gut durchlässiger, leicht saurer Boden (pH etwa 5,5 bis 6,5). Schwere, nasse oder stark kalkhaltige Böden meiden. Winterhärte: USDA-Zonen 5 bis 8. Blüte oder Saison: Wird für Laub und Rinde gezogen, nicht für Blüten. Rötlich überhauchte junge Blätter im Frühjahr, grünes Sommerlaub, goldgelbe Herbstfärbung und die schönste Korallenrinde vom Spätherbst bis in den Winter. Extra: Die Rindenfarbe ist an jungem Holz am intensivsten, daher hält ein leichter jährlicher Schnitt, der frische Triebe fördert, die Winterschau lebendig; in kälteren Wintern und kühleren Lagen fällt die Farbe zudem satter aus. Ungiftig für Katzen und Hunde.
Pflanzung & Vermehrung
Im Frühjahr oder Herbst an einem geschützten Platz ohne raue Winde und reflektierte Hitze pflanzen, den Baum so tief setzen, wie er im Topf stand, und mulchen, damit die Wurzeln kühl und feucht bleiben. Diese Sorte fällt aus Samen nicht sortenecht, daher wird sie fast immer auf Sämlingsunterlagen von Acer palmatum veredelt; Hobbygärtner können Stecklinge von weichen Trieben oder das Abmoosen versuchen, doch beides ist langsam und nur mäßig erfolgreich.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Blattbrand und vertrocknete Ränder durch zu viel Sonne, Wind oder trockenen Boden
- Blattläuse und Schildläuse, denen Rußtau folgen kann
- Verticillium-Welke und gelegentlich Rindenkrebs oder Triebsterben bei gestressten Bäumen
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig für Katzen und Hunde. Der Japanische Ahorn (Acer palmatum) wird von der ASPCA nicht als giftig für Haustiere geführt, daher ist der Korallenrinden-Ahorn eine sichere Wahl für Haushalte und Gärten mit Tieren. Als vernünftige Vorsicht Haustiere davon abhalten, an Laub oder Rinde zu kauen, da größere Mengen jeder Pflanze leichte Verdauungsbeschwerden verursachen können.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Seltene Rindenfarbe im Winter bringt Schmuck, wenn der übrige Garten kahl ist
- Kompakte, aufrechte Form passt in kleine Gärten, Rabatten und Kübel
Nachteile
- Anfällig für Blattbrand an heißen, exponierten oder trockenen Standorten
- Wächst langsam und wird meist veredelt verkauft, daher können gute Exemplare teuer sein
Am besten geeignet für
- Gärtner, die einen kleinen Solitärbaum mit echtem Reiz in allen vier Jahreszeiten suchen
- Geschützte Innenhöfe, Eingangsbereiche und gemischte Rabatten in den Zonen 5 bis 8
Korallenrinden-Ahorn ('Sango-kaku') - häufige Fragen
Warum ist die Korallenfarbe der Rinde an meinem Baum verblasst?
Wie groß wird ein Korallenrinden-Ahorn?
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