Japanischer Ahorn 'Bloodgood'
'Bloodgood' ist der Maßstab unter den rotlaubigen Japanischen Ahornen - geschätzt, weil sein tiefes purpurrotes Laub die Farbe in der Sommerhitze weit besser hält als die meisten roten Sorten.
Überblick
'Bloodgood' ist der Maßstab unter den rotlaubigen Japanischen Ahornen - geschätzt, weil sein tiefes purpurrotes Laub die Farbe in der Sommerhitze weit besser hält als die meisten roten Sorten, die eher zu Bronze oder Grün verblassen. Er ist ein aufrechter, vasenförmiger kleiner Baum statt eines hängenden Hügels und damit einer der wenigen Japanischen Ahorne, die groß genug sind, um allein als Solitär zu stehen (Acer palmatum 'Bloodgood'). Die Kombination aus verlässlicher Farbe, Winterhärte und anmutiger Verzweigung hat ihn seit Jahrzehnten zum Branchenstandard unter den roten Ahornen gemacht.
Herkunft & Hintergrund
Die Art Acer palmatum ist in Japan, Korea, Ostchina und Teilen Südostrusslands heimisch, wo sie als Unterholzbaum in Wäldern wächst. Die Sorte 'Bloodgood' wurde Mitte des 20. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten ausgelesen und verbreitet und trägt ihren Namen nach dem Baumschulhandel auf Long Island, New York, der sie vertrieb. Da es sich um einen benannten Klon handelt, wird jeder 'Bloodgood' vegetativ vermehrt, sodass jeder Baum dieselbe Laubfarbe und Wuchsform trägt.
Aussehen
Die handförmigen, fünf- bis siebenlappigen Blätter treiben in sattem, fast schwärzlichem Burgunder bis Purpurrot aus und halten diese Farbe durch Frühjahr und Sommer, bevor sie im Herbst leuchtend karmin- bis scharlachrot werden und fallen. Im Frühjahr erscheinen kleine rötlich-purpurne Blüten, gefolgt von dekorativen roten Flügelfrüchten, die vor dem dunklen Laub hängen. Der Wuchs ist aufrecht und rundlich, ausgewachsen typischerweise etwa 4,5 bis 6 m hoch mit ähnlicher Breite, und die etagenartige Astarchitektur ergibt nach dem Laubfall eine schöne Wintersilhouette.
Warum man ihn pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Verlässlich tiefrotes Laub, das dem Verblassen im Hochsommer widersteht, das schwächere rote Sorten zeigen
- Kräftige Herbstfärbung, die von Burgunder zu feurigem Karminrot wechselt
- Aufrechte Baumform, die als Solitär oder Blickfang funktioniert
- Einer der winterhärteren und sonnenverträglicheren Japanischen Ahorne, was die Auswahl möglicher Standorte erweitert
Pflege
Licht: Volle Sonne bis Halbschatten; in Regionen mit heißen Sommern verhindern lichter Schatten oder Nachmittagsschatten Blattbrand und halten die Farbe rein. Wasser: Gleichmäßige, mäßige Feuchtigkeit; den Wurzelbereich stets feucht, aber nie staunass halten, besonders in den ersten Jahren und bei Trockenheit. Boden: Fruchtbarer, humusreicher, gut durchlässiger, leicht saurer Boden; mulchen, damit die Wurzeln kühl und gleichmäßig feucht bleiben. Winterhärte: USDA-Zonen 5 bis 8. Blüte oder Saison: Wird für das Laub gezogen, vom Austrieb im Frühjahr bis zum karminroten Herbstauftritt; kahle, skulpturale Äste bringen Winterschmuck. Extra: Seine typische Eigenheit ist die Farbbeständigkeit - die Blätter bleiben im Sommer purpurrot, statt zu vergrünen, doch am tiefsten ist die Farbe bei gutem Licht. Ungiftig für Katzen und Hunde.
Pflanzung & Vermehrung
Im Frühjahr oder Herbst an einem geschützten Platz ohne grelle Nachmittagssonne und austrocknenden Wind pflanzen, die Veredlungsstelle auf Bodenhöhe oder knapp darüber setzen und mulchen, ohne Material am Stamm anzuhäufen. 'Bloodgood' fällt aus Samen nicht sortenecht, daher wird er durch Veredlung eines Edelreises auf eine Sämlingsunterlage von Acer palmatum vermehrt; Hobbygärtner versuchen manchmal das Abmoosen, doch die Veredlung ist die übliche Methode im Handel. Starken Rückschnitt vermeiden und Formschnitte im Spätherbst oder Winter während der Ruhezeit vornehmen, um das Bluten zu begrenzen.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Blattbrand (braune Blattränder) durch zu viel Sonne, Wind oder trockenen Boden in heißen Klimaten
- Blattläuse und Schildläuse, gefolgt von Rußtau auf dem Honigtau
- Pilzprobleme wie Verticillium-Welke und Anthraknose, begünstigt durch schlechte Drainage oder nasses Laub
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig für Katzen und Hunde. Der Japanische Ahorn (Acer palmatum) steht nicht auf den Listen für Haustiere giftiger Pflanzen und ist daher eine sichere Wahl für Gärten, die man mit Tieren teilt. Neugierige Haustiere können vom Kauen großer Mengen Laub dennoch leichte Magenbeschwerden bekommen, daher ist sanftes Abhalten sinnvoll.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Verlässliche, nicht verblassende rote Farbe vom Frühjahr bis zum Herbst
- Winterhart und sonnenverträglicher als viele Japanische Ahorne
Nachteile
- Wächst langsam, daher braucht ein Solitärbaum Geduld oder ein größeres Budget
- Anfällig für Blattbrand an heißen, exponierten oder zu trockenen Standorten
Am besten geeignet für
- Gärtner, die einen einzelnen auffälligen roten Solitärbaum für Rasen, Innenhof oder Eingangsbereich suchen
- Kühlere und gemäßigte Klimate der Zonen 5 bis 8 mit etwas Schutz vor Nachmittagssonne
Japanischer Ahorn 'Bloodgood' - häufige Fragen
Wie groß wird ein Japanischer Ahorn 'Bloodgood'?
Warum werden die Blattränder im Sommer braun?
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