Blaustrahlhafer
Der Blaustrahlhafer ist der große Bruder des Blauschwingels - dieselben stahlblauen Nadeln, vergrößert zu einem stattlichen, halbmeterhohen Seeigel mit eleganten, haferartigen Blütenstielen.
Überblick
Der Blaustrahlhafer ist der große Bruder des Blauschwingels - dieselben stahlblauen Nadeln, vergrößert zu einem stattlichen, halbmeterhohen Seeigel, der nie geteilt werden muss, nie wuchert und im Frühsommer elegante, haferartige Blütenstiele meterhoch in Bögen emporschickt. Er ist der pflegeleichte blaue Akzent im Maßstab eines Strauchs. (Helictotrichon sempervirens.)
Herkunft & natürlicher Lebensraum
Trockene, felsige Wiesen der südwestlichen europäischen Alpen; in milden Wintern immergrün. Winterhart in den Zonen 4-8.
Aussehen
Eine halbkugelige, stachelige Kuppel aus blaugrauen Nadeln, 45-75 cm hoch und breit; im Frühsommer biegen sich drahtige Stiele nach außen und tragen haferartige, hellbraune Blüten weit über dem Laub.
Warum man ihn pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Die Farbe des Blauschwingels in vierfacher Größe
- Langlebiger und weniger teilungsbedürftig als der Schwingel
- Anmutige, überhängende Blütenpracht
- Immergrüne Struktur in Gärten mit milden Wintern
Pflege
Licht: Volle Sonne für Farbe und Dichte.
Wasser: Wenig; eingewachsen trockenheitsverträglich, allergisch gegen Wintersumpf.
Boden: Gut durchlässig, mager bis durchschnittlich; Kies- und Steingärten sind sein Zuhause.
Temperatur & Winterhärte: Zonen 4-8; ein Gras der kühlen Jahreszeit, am zufriedensten fern von schwül-heißen Sommern.
Düngen: Nicht nötig.
Pflegearbeiten: Im Frühjahr abgestorbene Nadeln mit Handschuhen auskämmen; verblühte Blütenstiele abschneiden. Kein jährlicher starker Rückschnitt - er ist halbimmergrün wie der Schwingel.
Pflanzung & Vermehrung
Teilung im Frühjahr oder Herbst, selten nötig (alle 6-8 Jahre, wenn überhaupt). Aussaat ist bei der Wildart möglich; die meisten Gärtner machen sich nie die Mühe - die Horste bleiben einfach bestehen.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Wurzelhalsfäule in nassem, schwerem Boden
- Blattrost bei schwüler, stehender Luft - luftig pflanzen
- Kümmern im Sommer in heiß-schwülen Regionen
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig für Haustiere und Menschen.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Großes blaues Statement, wenig Aufwand
- Keine Teilungs-Tretmühle
- Eleganter Blütenwuchs
- Reh- und kaninchenresistent
Nachteile
- Schwüle ist sein Feind
- Braucht scharfe Drainage
- Für Einfassungen weniger winzig-ordentlich als der Schwingel
Am besten geeignet für
- Kies- und mediterrane Gärten
- Einzelakzente zwischen niedrigen Stauden
- Trockene, sonnige Böschungen
- Flächenpflanzungen mit 60-75 cm Abstand
Blaustrahlhafer - häufige Fragen
Blaustrahlhafer oder Blauschwingel?
Schneide ich ihn im Frühjahr herunter?
Warum werden die Spitzen im August braun?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.