Feuerahorn als Bonsai
Der Feuerahorn ist ein winterharter, schneller Ahorn mit der feurigsten scharlachroten Herbstfärbung aller Ahorne, hübschen roten Flügelfrüchten und kleinen dreilappigen Blättern, die sich gut verkleinern - ein einfacher, frostfester Freilandbonsai.
← Alle Bonsai auf DeutschWer im Herbst ein Feuerwerk will, bekommt es beim Feuerahorn: Seine kleinen dreilappigen Blätter färben sich in das leuchtendste Scharlachrot aller Ahorne, und unterwegs trägt er den Sommer über dekorative rosarote Flügelfrüchte. Außerordentlich frosthart, schnell und nachsichtig, treibt er gut nach und verträgt harten Schnitt - ein dankbarer, einfacher Ahorn für kalte Klimate und für Einsteiger, die große Herbstfarbe ohne die Empfindlichkeit des Japanischen Ahorns wollen.
Im Überblick
Ein winterharter, schneller laubabwerfender Ahorn, berühmt für die leuchtend scharlachrote Herbstfärbung, mit kleinen dreilappigen Blättern, die sich gut verkleinern, und attraktiven roten Flügelfrüchten. Frostfest, nachsichtig und einfach.
Licht & Standort
Volle Sonne im Freien für die intensivste Herbstfärbung und kompakten Wuchs; etwas Nachmittagsschatten bei extremer Hitze schützt die Blätter.
Gießen
Das Substrat feucht, aber nicht staunass halten - durchdringend gießen, sobald die Oberfläche anzutrocknen beginnt, in der Sommerhitze oft täglich. Reduzieren, sobald er ruht.
Schnitt & Gestaltung
Wüchsig und bereitwillig nachtreibend, also während der Saison zurücknehmen und einkürzen, um eine feine Verzweigung aufzubauen. Den Strukturschnitt in der Ruhezeit machen. Er bildet außerdem hübsche Horste und Mehrfachstämme.
Drahten
Junge Triebe lassen sich gut drahten; die Rinde nimmt Abdrücke an, also den Draht abnehmen, bevor er einwächst. Ein großer Teil der Struktur entsteht durch den Schnitt.
Umtopfen & Substrat
Alle 1 bis 2 Jahre im zeitigen Frühjahr umtopfen, wenn die Knospen schwellen, in gut durchlässiges Bonsai-Substrat, und dabei die Wurzeln zurücknehmen. Er erholt sich kräftig.
Düngen
In der Wachstumszeit ausgewogen düngen; im Spätsommer den Stickstoff zurücknehmen, das gibt die leuchtendste Herbstfärbung.
Winter & Pflege im Jahreslauf
Außerordentlich frosthart und auf Winterruhe angewiesen; die kahle Struktur und die roten Wintertriebe sind attraktiv. Schütze den Topf nur vor den allerhärtesten Frösten. Nicht im Zimmer halten.
Typische Probleme & Schädlinge
Blattläuse und gelegentlich Mehltau oder Blattflecken. Blattrandverbrennungen bei extremer Hitze und Wind. Wurzelfäule aus nassem Substrat ist die eigentliche Gefahr. Ansonsten sehr zäh.