Neuseeländisches Windgras
Das Neuseeländische Windgras ist der Sonnenuntergang in Blattform - ein überhängendes immergrünes Gras, dessen olivgrüne Blätter das ganze Jahr orange, bernsteinfarben und rot gestreift sind.
Überblick
Das Neuseeländische Windgras, auch Fasanenschwanzgras genannt, ist der Sonnenuntergang in Blattform - ein überhängendes immergrünes Gras aus Neuseeland, dessen olivgrüne Blätter das ganze Jahr orange, bernsteinfarben und rot gestreift sind und sich bei Kälte und Stress zu einem dauerhaften Herbst steigern. Für Gärten mit milden Wintern ist es das schönste farbige Ziergras überhaupt. (Anemanthele lessoniana.)
Herkunft & natürlicher Lebensraum
Waldränder und felsige Hänge Neuseelands; kurzlebig, aber selbsterneuernd. Winterhart in den Zonen 8-10 (7 mit Schutz).
Aussehen
Eine fließende Fontäne von 60-90 cm aus feinen immergrünen Blättern in Olivbronze mit flammenden Streifen; im Sommer zarte, purpurn getönte Blütenschleier; bei Winterkälte vertieft sich die ganze Pflanze zu Glut.
Warum man es pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Orange-bronzene Farbe das ganze Jahr - kein anderes Gras hält sie so
- Immergrüne Bewegung und Weichheit
- Verträgt leichten Schatten, ungewöhnlich bei farbigen Gräsern
- Zarte Sommerblüte als Zugabe
Pflege
Licht: Sonne für das stärkste Feuer; gedeiht auch gern im hellen Halbschatten (etwas grüner).
Wasser: Durchschnittlich bis wenig; mag keine Staunässe im Winter.
Boden: Jeder durchlässige Boden.
Temperatur & Winterhärte: Zuverlässig in den Zonen 8-10; ein geschützter Platz an einer Mauer reicht bis Zone 7. Kälter = als prachtvolle Kübelpflanze für 2-3 Jahre ziehen.
Düngen: Wenig - magerer Boden hält die Farbe feurig.
Pflegearbeiten: Abgestorbene Blätter auskämmen; eine immergrüne Fontäne nie stark zurückschneiden. Einzelne Pflanzen leben 4-6 Jahre, säen sich aber mäßig aus - immer ein oder zwei Sämlinge als Nachfolger heranziehen (in milden Klimaten ähnlich dem neuseeländischen darauf achten, dass die Aussaat höflich bleibt).
Pflanzung & Vermehrung
Selbst ausgesäte Sämlinge lassen sich klein perfekt verpflanzen; Samen keimen bereitwillig. Teilung ist bei jungen Pflanzen möglich, bei alten sinnlos - die Nachfolge über Sämlinge ist der eigene Plan der Art.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Winterverluste jenseits von Zone 8
- Kurze Lebensdauer der Einzelpflanze - Nachfolger einplanen
- Mäßige Selbstaussaat (meist willkommen, gelegentlich nicht)
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig für Haustiere und Menschen.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Dauerhafte Sonnenuntergangsfarben
- Immergrüne Anmut
- Verträgt leichten Schatten
- Selbsterneuernde Kolonie
Nachteile
- Empfindlich jenseits von Zone 8
- Einzelpflanzen lassen bis zum 5. Jahr nach
- Muss ausgekämmt, nicht geschnitten werden
Am besten geeignet für
- Gemischte Rabatten in milden Klimaten
- Große Kübel (überall, im Sommer draußen)
- Hänge und Böschungen in fließenden Gruppen
- Farbecho-Pflanzungen mit Kupfer- und Rosttönen
Neuseeländisches Windgras - häufige Fragen
Warum ist meins überwiegend grün?
Meine 5 Jahre alte Pflanze wirkt müde - kann ich sie verjüngen?
Kann ich es in Zone 6 ziehen?
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