Purpurglöckchen 'Plum Pudding'
'Plum Pudding' ist eines der klassischen dunkellaubigen Purpurglöckchen, das fast ausschließlich für sein sattes, glänzendes Laub in Burgunder-Pflaume gezogen wird.
Überblick
'Plum Pudding' ist eines der klassischen dunkellaubigen Purpurglöckchen und wird fast ausschließlich für sein sattes, glänzendes Laub gezogen und nicht für seine Blüten (Heuchera 'Plum Pudding'). Die runden, gelappten Blätter treiben in tiefem Burgunder-Pflaume aus, mit feinem silbrigem Schimmer und dunklerer Aderung, und halten ihre Farbe vom Frühjahr bis in den Herbst und in milderen Zonen oft bis in den Winter. Es ist eine kompakte, horstbildende Staude, die in der Rabatte oder im Kübel als niedriger Farbhügel wirkt.
Herkunft & Hintergrund
Die Gattung Heuchera ist in Nordamerika heimisch, wo ihre Arten von Kanada bis nach Mexiko an Waldrändern, felsigen Hängen und in Berglebensräumen wachsen. 'Plum Pudding' ist eine Gartenhybride aus der modernen Welle der Purpurlaub-Züchtung, die in den 1990er Jahren Fahrt aufnahm, entwickelt aus der Kreuzung purpurblättriger Formen der Heuchera-micrantha- und -villosa-Linien, um ein stabil, tief pigmentiertes Blatt zu fixieren. Sie wurde zu einem der weit verbreiteten Referenzpurpur, an dem spätere Sorten gemessen wurden.
Aussehen
Die Blätter sind hier der ganze Punkt: breit gerundet und flach gelappt mit ahornartigem Umriss, gefärbt in gesättigtem Pflaumenpurpur bis Burgunder, mit einem zarten metallisch-silbrigen Überzug und feinen anthrazitfarbenen Adern. Am tiefsten ist die Farbe bei kühlerer Witterung, und bei gutem Licht kann sie kräftiger überlaufen. Die Pflanzen bilden einen ordentlichen Grundhügel von etwa 20 bis 25 cm Höhe und 30 bis 45 cm Breite. Vom späten Frühjahr bis zum Frühsommer steigen drahtige Stiele auf etwa 45 bis 60 cm und tragen luftige Rispen winziger cremefarbener bis blassrosa Glockenblüten, die angenehm, aber gegenüber dem Laub zweitrangig sind. Der Hügel ist weitgehend immergrün bis halbimmergrün, hält sich in milderen Zonen über den Winter und wird in den härtesten zerzaust.
Warum man es pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Blattfarbe über die ganze Saison, die die Lücke füllt, wenn benachbarte Stauden nur grün sind
- Kompakte, gut erzogene Hügel, die sich für den Rabattenrand, Einfassungen oder Kübel eignen
- Schattenverträglichkeit, die verlässlich Farbe an Stellen bringt, an denen Blühpflanzen schwertun
- Luftige Sommerblütenstiele, die Bienen und andere Bestäuber anziehen
Pflege
Licht: Halbschatten ist ideal, besonders lichter Schatten oder Morgensonne mit Nachmittagsschatten; in kühleren Klimaten verträgt es mehr Sonne, verbrennt aber in heißer Nachmittagssonne. Wasser: Mäßig und gleichmäßig; den Boden leicht feucht halten, aber nie staunass, und in Trockenphasen gießen statt nach festem Plan. Boden: Nährstoffreicher, humoser, gut durchlässiger Boden mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert; organische Substanz einarbeiten und schweren, nassen Grund meiden. Winterhärte: USDA-Zonen 4 bis 9. Blüte oder Saison: Farbiges Laub vom Frühjahr bis in den Herbst und oft bis in den Winter, mit creme-rosa Blütenrispen vom späten Frühjahr bis zum Frühsommer. Extra: Die Wurzelhälse neigen dazu, sich mit der Zeit aus dem Boden zu heben, daher mulchen und Pflanzen, die sich hochschieben, neu setzen oder teilen. Ungiftig für Katzen und Hunde und damit eine sichere Wahl für Haushalte mit Tieren.
Pflanzung & Vermehrung
Im Frühjahr oder Frühherbst in derselben Tiefe wie der Wurzelhals pflanzen, die Pflanzen etwa 30 bis 45 cm auseinander in verbessertem, gut durchlässigem Boden setzen. Den Wurzelhals auf Bodenniveau bringen, nicht vergraben, und leicht mulchen, damit die Wurzeln kühl und feucht bleiben. Der verlässliche Weg, eine benannte Sorte wie diese zu vermehren, ist die Teilung: den Horst alle 3 bis 4 Jahre ausgraben, idealerweise im Frühjahr oder Herbst, und in Stücke teilen, die je ein gesundes Stück Wurzelhals und Wurzeln behalten - das frischt zugleich Pflanzen auf, die verholzt oder herausgehoben sind. Manche Heuchera-Arten lassen sich aus Samen ziehen, doch die Sämlinge fallen nicht sortenecht wie 'Plum Pudding', daher ist die Teilung der Weg, die genaue Blattfarbe zu erhalten.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Wurzelhals- und Wurzelfäule in schwerem oder nassem Boden, die häufigste Ursache für einen Rückgang
- Dickmaulrüssler, dessen Larven die Wurzeln fressen und Pflanzen zum Zusammenbruch bringen können
- Frosthub, der den Wurzelhals über den Winter aus dem Boden schiebt, die Wurzeln freilegt und ein Andrücken oder Neupflanzen nötig macht
Giftigkeit & Sicherheit
Das Purpurglöckchen 'Plum Pudding' ist ungiftig für Katzen und Hunde. Purpurglöckchen zählen nicht zu den für Haustiere giftigen Pflanzen, damit ist es eine beruhigende, sichere Wahl für Haushalte mit Katzen, Hunden oder anderen neugierigen Tieren.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Lange haltbares, auffälliges dunkles Laub bei minimalem Aufwand
- Gedeiht im Schatten und passt gut in Rabatten, Einfassungen und Töpfe
Nachteile
- Mag nassen, schlecht durchlässigen Boden nicht und kann darin faulen
- Die Wurzelhälse heben sich mit der Zeit und müssen geteilt oder neu gesetzt werden, damit die Pflanze kräftig bleibt
Am besten geeignet für
- Rabatten im Schatten und Halbschatten, Pflanzungen am Waldrand und Kübelarrangements
- Gärtner, auch Anfänger, die verlässliche Blattfarbe und eine tiersichere Pflanze wollen
Purpurglöckchen 'Plum Pudding' - häufige Fragen
Braucht das Purpurglöckchen 'Plum Pudding' volle Sonne?
Wie oft soll ich es teilen?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.