Japanischer Ahorn 'Osakazuki'
'Osakazuki' ist ein alter, weithin geschätzter aufrechter Japanischer Ahorn, der fast nur für eines gepflanzt wird - seine lodernd scharlachrote Herbstfärbung.
Überblick
'Osakazuki' ist ein alter und weithin geschätzter aufrechter Japanischer Ahorn, der fast ausschließlich für eines gepflanzt wird: seine Herbstfärbung, ein lodernd gleichmäßiges Scharlachkarmin, das viele Gärtner zu den intensivsten aller Bäume zählen (Acer palmatum 'Osakazuki'). Durch Frühjahr und Sommer ist er ein wohlerzogener, breitblättriger grüner Baum mit großen siebenlappigen Blättern, sodass das Feuerwerk als saisonale Belohnung kommt und nicht als Dauerzustand. Er gehört zur Amoenum-Gruppe der großblättrigeren Palmatum-Formen, was ihm größeres Laub und einen robusteren Wuchs verleiht als den zarten Schlitzahornen.
Herkunft & Hintergrund
Die Art Acer palmatum ist in Japan, Korea und Teilen Ostchinas heimisch, wo sie als Unterholz- und Waldrandbaum wächst. 'Osakazuki' ist eine alteingeführte japanische Auslese, deren Name sich auf eine Sake-Schale bezieht; sie wird seit weit über einem Jahrhundert kultiviert und bleibt eine Referenzsorte, an der andere Ahorne mit roter Herbstfärbung oft gemessen werden.
Aussehen
Die Blätter sind breit und handförmig mit sieben spitzen Lappen, größer als bei vielen Palmatum-Sorten, und sitzen an einem aufrechten, rundlichen, allmählich breiter werdenden Gerüst. Der Frühjahrsaustrieb ist zartgrün, manchmal mit leicht rötlichem Rand, und wird über den Sommer sattes Mittelgrün. Kleine rötlich-purpurne Blüten erscheinen im Frühjahr, gefolgt von geflügelten Samen. Der Höhepunkt ist der Herbst, wenn die ganze Krone über Orange zu einem tiefen, gesättigten Karminscharlach wechselt und sich gleichmäßig statt fleckig färbt. Die Endhöhe liegt bei etwa 4,5 bis 6 m mit ähnlicher Breite, doch er erreicht diese Größe langsam und lässt sich kleiner halten.
Warum man ihn pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Eine der verlässlichsten und leuchtendsten scharlachroten Herbstfärbungen aller Japanischen Ahorne
- Größere, robustere Blätter als bei Schlitzahornen, für eine vollere Sommerkrone
- Aufrechte, wohlproportionierte Form, die als richtiger kleiner Baum wirkt, nicht nur als Strauch
- Langlebig und anpassungsfähig, gut als Solitär oder in gemischten Rabatten
Pflege
Licht: Volle Sonne bis Halbschatten. Für die schönste rote Herbstfärbung braucht er etwas Sonne, doch Nachmittagsschatten schützt in heißen Klimaten vor Blattbrand. Wasser: Mäßig und gleichmäßig; den Wurzelbereich stets feucht halten, besonders in der Jugend, und im Sommer nie austrocknen lassen. Boden: Fruchtbarer, humusreicher, gut durchlässiger Boden, leicht sauer bis neutral. Starke Staunässe und stark kalkhaltige Böden mag er nicht. Winterhärte: USDA-Zonen 5 bis 8. Blüte oder Saison: Wird für das Laub gezogen; grüne Blätter in Frühjahr und Sommer weichen einer kräftigen scharlach- bis karminroten Herbstfärbung, seiner Hauptsaison. Extra: Seine prägende Eigenheit ist, wie gleichmäßig und intensiv er sich im Herbst im Vergleich zu anderen roten Ahornen färbt, doch am schönsten wird die Farbe dort, wo er etwas direkte Sonne bekommt und weder gebacken noch vom Wind ausgetrocknet wird. Ungiftig für Katzen und Hunde.
Pflanzung & Vermehrung
An einem geschützten Platz ohne rauen, austrocknenden Wind im Frühjahr oder Herbst pflanzen, so tief setzen, wie er im Topf stand, und mulchen, damit die Wurzeln kühl und feucht bleiben. Wie die meisten benannten Ahorne fällt 'Osakazuki' aus Samen nicht sortenecht und wird durch Veredlung ausgewählter Edelreiser auf Sämlingsunterlagen von Acer palmatum vermehrt; Hobbygärtner vermehren ihn gelegentlich durch Absenker, doch die Veredlung ist die übliche Baumschulmethode.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Blattbrand (braune, trockene Blattränder) durch zu viel heiße Sonne, austrocknenden Wind oder Trockenstress
- Verticillium-Welke und andere Wurzel- oder Gefäßpilzprobleme in schlecht durchlässigem Boden
- Blattläuse, Schildläuse und gelegentlich Raupen, meist eher kosmetisch als ernst
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig für Katzen und Hunde. Der Japanische Ahorn (Acer palmatum) wird nicht als giftig für Haustiere geführt und ist daher eine sichere Wahl für Haushalte und Gärten mit Tieren.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Außergewöhnliche, verlässliche scharlachrote Herbstfärbung
- Schöne aufrechte Form und robuste, großformatige Blätter
Nachteile
- Der Herbst ist seine einzige wirklich dramatische Jahreszeit; der Sommer ist still grün
- Braucht Schutz und gleichmäßige Feuchtigkeit und kann an heißen, exponierten Standorten verbrennen
Am besten geeignet für
- Gärtner, die einen herausragenden Herbst-Solitär für Rasen, Innenhof oder Rabatte suchen
- Geschützte, feuchte, halbsonnige Standorte in kühleren gemäßigten Klimaten innerhalb der Zonen 5 bis 8
Japanischer Ahorn 'Osakazuki' - häufige Fragen
Warum wird mein 'Osakazuki' im Herbst nicht rot?
Wie groß wird 'Osakazuki' schließlich?
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