Japanisches Waldgras
Das Japanische Waldgras ist das einzige große Ziergras für den SCHATTEN - eine langsame, elegante Kaskade bambusartiger Blätter, die wie grünes oder goldenes Wasser über Mauern, Töpfe und Wegränder fließt.
Überblick
Das Japanische Waldgras ist das einzige große Ziergras für den SCHATTEN - eine langsame, elegante Kaskade bambusartiger Blätter, die wie grünes (oder goldenes) Wasser über Mauern, Töpfe und Wegränder fließt. Wo jedes andere Gras Sonne verlangt, macht das Hakonegras die dunkle Seite des Gartens zu seiner Bühne. (Hakonechloa macra.)
Herkunft & natürlicher Lebensraum
Feuchte Bergwälder rund um den Berg Hakone in Japan, wo es an schattigen, felsigen Hängen wächst. Winterhart in den Zonen 5-9. Die goldene Form 'Aureola' gehört zu den am häufigsten ausgezeichneten Stauden überhaupt.
Aussehen
Eine anmutig polsterförmige Kaskade, 25-45 cm hoch, die sich langsam auf 60+ cm ausbreitet; die Blätter streben alle in eine Richtung wie gekämmtes Haar. 'Aureola' ist goldgestreift, 'All Gold' rein gelbgrün, die Wildart tiefgrün; alle färben sich im Herbst rosa-bronze.
Warum man es pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Das beste Gras für den Schatten - eine wirklich seltene Eigenschaft
- Fließender Wuchs, den keine andere Pflanze nachahmt
- Goldene Formen leuchten in dunklen Ecken wie Lampen
- Langsam, höflich, nie invasiv
Pflege
Licht: Morgensonne oder heller Schatten ist ideal; tiefer Schatten dämpft das Gold zu Limettengrün (trotzdem schön); heiße Nachmittagssonne verbrennt es.
Wasser: Gleichmäßige Feuchtigkeit - dies ist eine Waldpflanze, keine Präriepflanze; mulchen und nicht austrocknen lassen.
Boden: Nährstoffreich, humos, feucht, aber durchlässig - wie eine Funkie behandeln, nicht wie einen Schwingel.
Temperatur & Winterhärte: Zonen 5-9; voll winterhart, zieht jeden Winter bis zum Boden ein.
Düngen: Kompost im Frühjahr oder eine leichte ausgewogene Düngung - eines der wenigen Gräser, die das schätzen.
Pflegearbeiten: Das alte Laub im Spätwinter entfernen. Dann warten: Das Hakonegras wächst bekanntermaßen langsam ein - "schlafen, kriechen, springen" über drei Jahre. Hervorragend in Kübeln, wo es seinen Preis am schnellsten verdient.
Pflanzung & Vermehrung
Teilung im Frühjahr - das flache Rhizomgeflecht lässt sich leicht ausheben und teilen (das eine Einfache daran). Von der Teilung bis zur Pracht dauert es; Geduld ist die Währung.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Verbrennungen in heißer Nachmittagssonne oder bei Trockenheit
- Langsamkeit, die in den Jahren 1-2 für Misserfolg gehalten wird
- Ansonsten praktisch schädlingsfrei - Rehe eingeschlossen
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig für Hunde und Katzen - sicher für schattige Gärten mit Haustieren.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Gedeiht, wo Gräser es nicht können
- Unübertroffene fließende Eleganz
- Brillante Kübelpflanze
- Rehsicher und krankheitsfrei
Nachteile
- Langsam und anfangs teuer
- Braucht echte Feuchtigkeit
- Volle heiße Sonne kommt nicht infrage
Am besten geeignet für
- Schattige Rabatten mit Funkien und Farnen
- Kaskaden über Mauern und Stufen
- Gärten im japanischen Stil und Innenhöfe
- Hochwertige Kübel im Schatten
Japanisches Waldgras - häufige Fragen
Warum wird mein goldenes Hakonegras grünlich?
Es ist in einem Jahr kaum gewachsen - geht es ein?
Kann ich es in voller Sonne ziehen?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.