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Pfingstrose 'Festiva Maxima'

'Festiva Maxima' ist eine der ältesten noch weit verbreiteten Garten-Pfingstrosen, geschätzt für riesige, dicht gefüllte weiße Blüten mit karminroten Tupfern im Herzen.

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Pfingstrose 'Festiva Maxima'
Licht
Volle Sonne ist am besten, mindestens 6 Stunden täglich; leichten Nach…
Gießen
Mäßige und gleichmäßige Feuchtigkeit, besonders im Frühjahr während de…
Kategorie
Gartenpflanzen
Sprache
Deutsch

Überblick

'Festiva Maxima' ist eine der ältesten und beständigsten Garten-Pfingstrosen, die noch breit kultiviert werden, geschätzt für riesige, vollständig gefüllte weiße Blüten mit einer Streuung karminroter Tupfer im Herzen (Paeonia lactiflora 'Festiva Maxima'). Sie verbindet diese antikische Blütenform mit einem kräftigen rosenartigen Duft und bemerkenswerter Langlebigkeit und gedeiht oft jahrzehntelang am selben Platz. Ihre Mischung aus historischem Stammbaum, Winterhärte und Anspruchslosigkeit macht sie weiterhin zum Maßstab, an dem andere weiße Pfingstrosen gemessen werden.

Herkunft & Hintergrund

Die Gattung Paeonia ist über die gemäßigte Nordhalbkugel verbreitet, von Europa über das gemäßigte Asien bis zu einigen Arten im Westen Nordamerikas, wobei die Stammart Paeonia lactiflora aus Zentral- und Ostasien stammt, darunter China, die Mongolei und Sibirien. 'Festiva Maxima' selbst ist eine krautige Gartensorte, in Frankreich gezogen und 1851 vom Züchter Auguste Miellez eingeführt, womit sie zu den am längsten ununterbrochen im Garten genutzten benannten Pfingstrosen gehört.

Aussehen

Die Blüten sind groß, oft 15 bis 20 cm im Durchmesser, und öffnen sich reinweiß in voll gefüllter bis Bombenform, mit dem charakteristischen Sprenkel himbeerkarminroter Tupfer nahe der Mitte, der sie von schlichteren Weißen unterscheidet. Die Blütezeit liegt früh bis mittelfrüh, meist vom späten Frühjahr in den Frühsommer (in den meisten gemäßigten Gärten Mai bis Juni), mit einer Schau, die pro Horst etwa eine Woche bis zehn Tage dauert. Die Pflanzen bilden einen runden, buschigen Horst aus glänzendem, dunkelgrünem, geteiltem Laub und erreichen ausgewachsen etwa 90 cm Höhe und 90 cm Breite. Die Blätter bleiben den Sommer über ansehnlich und nehmen im Herbst oft bronzene Töne an, bevor die ganze Pflanze für den Winter bis zum Boden einzieht.

Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile

  • Große, duftende weiße Blüten in Ausstellungsqualität mit dem markanten karminrot getupften Herzen
  • Außergewöhnliche Langlebigkeit, blüht eingewachsen häufig 30 Jahre und länger gut
  • Hervorragende, lange haltbare Schnittblume mit echtem rosenartigem Duft
  • Sehr winterhart und pflegeleicht, braucht kaum mehr als eine Stütze und etwas Aufräumen

Pflege

Licht: Volle Sonne ist am besten, mindestens 6 Stunden täglich; leichten Nachmittagsschatten verträgt sie, blüht aber in tieferem Schatten spärlicher. Wasser: Mäßige und gleichmäßige Feuchtigkeit, besonders im Frühjahr während der Knospenbildung; etablierte Horste sind recht trockenheitsverträglich, nehmen aber nassen Boden übel. Boden: Tiefgründiger, fruchtbarer, gut durchlässiger, humusreicher Lehm mit annähernd neutralem pH-Wert um 6,5 bis 7,0. Winterhärte: USDA-Zonen 3 bis 8; sie braucht eine winterliche Kälteperiode, um gut zu blühen, und mag heiße, schwüle Klimate nicht. Blüte oder Saison: Früh bis mittelfrüh, spätes Frühjahr bis Frühsommer, wobei jeder Horst etwa ein bis zwei Wochen blüht. Extra: Die schweren gefüllten Blüten neigen zum Umkippen, besonders nach Regen, daher am besten früh in der Saison einen Stützring setzen, durch den die Triebe wachsen. Zu beachten: Pfingstrosen sind giftig für Katzen und Hunde; sie enthalten Paeonol, konzentriert in Rinde und Wurzeln, und der Verzehr verursacht Erbrechen und Durchfall.

Pflanzung & Vermehrung

Im Frühherbst pflanzen, damit die Wurzeln vor dem Winter einwachsen, und den fleischigen, knolligen Wurzelstock so setzen, dass die rosa Wachstumsknospen (Augen) nur 3 bis 5 cm unter der Bodenoberfläche sitzen; zu tiefes Pflanzen ist der mit Abstand häufigste Grund, warum eine Pfingstrose nicht blüht. Zur Vermehrung im Frühherbst den knolligen Wurzelhorst ausgraben und teilen, in Stücke geschnitten, die je 3 bis 5 gesunde Augen und ein Stück Speicherwurzel tragen. Den Teilstücken ein bis zwei Saisons zum Einwachsen geben, bevor man volle Blüte erwartet. Eine Anzucht aus Samen ist möglich, aber sehr langsam und fällt nicht sortenecht, daher ist die Teilung der verlässliche Weg.

Häufige Probleme & Schädlinge

  • Grauschimmel (Botrytis), der in kühlen, nassen Frühjahren Triebe und Knospen schwärzt; für Luftzirkulation sorgen und befallene Teile entfernen
  • Echter Mehltau am Laub bei feuchter Witterung, spät in der Saison meist nur ein Schönheitsfehler
  • Ausbleibende Blüte, am häufigsten durch zu tiefes Pflanzen, zu viel Schatten oder einen jungen, frisch geteilten Horst

Giftigkeit & Sicherheit

Pfingstrosen sind giftig für Katzen und Hunde. Die Pflanze enthält Paeonol, eine Verbindung, die in Rinde und Wurzeln konzentriert ist, und wenn ein Haustier Pflanzenteile kaut und schluckt, kann das Erbrechen und Durchfall verursachen. Die Anzeichen betreffen typischerweise den Magen-Darm-Trakt und sind nicht lebensbedrohlich, doch die Wurzeln sind der konzentrierteste Teil, also beim Teilen oder Pflanzen achtsam sein und freiliegende Wurzelstücke wegräumen. Wer neugierige Haustiere hält, pflanzt sie dorthin, wo diese kaum graben oder knabbern, und kontaktiert bei größeren Mengen eine Tierarztpraxis.

Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Verlässlich, langlebig und winterhart bei minimaler laufender Pflege
  • Duftende, auffällige Blüten, die auch als Schnittblumen glänzen

Nachteile

  • Schwere Blüten kippen ohne Stütze um, und die Blütezeit ist kurz
  • Giftig für Katzen und Hunde, und sie mag heiße, schwüle südliche Klimate nicht

Am besten geeignet für

  • Bauerngärten, gemischte Rabatten und eigene Schnittgärten in kalten bis gemäßigten Zonen
  • Gärtner, die eine Staude mit historischem Charakter wollen, die man einmal pflanzt und jahrzehntelang genießt

Pfingstrose 'Festiva Maxima' - häufige Fragen

Warum blüht meine Pfingstrose 'Festiva Maxima' nicht?
Die übliche Ursache ist zu tiefes Pflanzen. Die Augen sollten höchstens 3 bis 5 cm unter der Oberfläche sitzen. Auch zu viel Schatten oder ein erst kürzlich geteilter Horst kann die Blüte um ein bis zwei Jahre verzögern.
Muss ich mir wegen der Ameisen an den Knospen Sorgen machen?
Nein. Ameisen werden vom süßen Nektar an den Pfingstrosenknospen angezogen und sind für die Pflanze harmlos; sie werden zum Öffnen der Blüten nicht gebraucht, es besteht also kein Grund, sie zu bekämpfen.

Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.

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