Dahlie 'Thomas Edison'
'Thomas Edison' ist eine klassische dekorative Tellerdahlie, geschätzt für ihre riesigen, vollständig gefüllten Blüten in sattem, königlichem Purpur.
Überblick
'Thomas Edison' ist eine klassische dekorative Tellerdahlie (Dahlia 'Thomas Edison'), geschätzt für ihre riesigen, vollständig gefüllten Blüten in einem tiefen, gesättigten Königspurpur, das kaum eine andere Dahlie erreicht. Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführt, bleibt sie eine der bekanntesten dunkelpurpurnen Sorten und wird als Schnittblume ebenso geschätzt wie in der Rabatte. Größe und satte Farbe machen sie zu einer echten Blickfang-Pflanze statt zu einem Lückenfüller.
Herkunft & Hintergrund
Die Gattung Dahlia ist im Hochland Mexikos und in Teilen Mittelamerikas heimisch, wo die Wildarten als knollenbildende Stauden wachsen. Benannte Gartendahlien wie 'Thomas Edison' sind komplexe Hybriden, über Generationen gezüchtet, und keine Wildformen. 'Thomas Edison' selbst ist eine in den USA gezogene dekorative Sorte aus der Zeit um die 1920er bis 1930er Jahre, benannt nach dem Erfinder, und sie ist seit Jahrzehnten wegen ihrer verlässlichen Farbe und Wuchskraft im Handel geblieben.
Aussehen
Die Blüten sind große Blüten vom Tellertyp, typischerweise 15 bis 20 cm groß, vollständig gefüllt, mit breiten, leicht eingebogenen Blütenblättern, die einen runden Kopf bilden. Die Farbe ist ein tiefes, samtiges Purpur, das je nach Licht und Boden mitunter als königliches Violett oder Magentapurpur wirkt. Das Laub ist mittel- bis dunkelgrün, grob und gefiedert an kräftigen Stielen. Ausgewachsene Pflanzen erreichen etwa 100 bis 120 cm Höhe bei einer Breite von rund 45 bis 60 cm. Als Pflanze der warmen Jahreszeit blüht sie vom Hochsommer bis zum ersten strengen Frost, nach dem das obere Laub schwarz wird und abstirbt.
Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Dramatische Tellerblüten in einem seltenen, tiefen echten Purpur, das eine Rabatte oder einen Strauß verankert
- Lange Blütezeit vom Hochsommer bis zum Frost, besonders bei regelmäßigem Ausputzen
- Hervorragende, lange haltbare Schnittblume mit kräftigen Stielen für Arrangements
- Ein Magnet für Bienen und andere Bestäuber, wenn die offene Mitte sichtbar ist
Pflege
Licht: Volle Sonne, mindestens 6 bis 8 Stunden täglich, für kräftige Stiele und reiche Blüte. Wasser: Mäßig und gleichmäßig; nach dem Einwachsen durchdringend gießen und staunassen Boden meiden, der die Knollen faulen lässt. Boden: Nährstoffreicher, fruchtbarer, gut durchlässiger Boden mit viel organischer Substanz; leicht saurer bis neutraler pH-Wert um 6,2 bis 7,0. Winterhärte: USDA-Zonen 8 bis 11 für Knollen, die im Boden bleiben; in den Zonen 3 bis 7 als ausgegrabene Knolle oder einjährig gezogen. Blüte oder Saison: Vom Hochsommer bis zum ersten Frost, je nach Region oft von Juli bis Oktober. Extra: Die hohen Stiele der Tellerdahlien sind schwer und brauchen früh eine Stütze, damit Wind und Regen sie nicht knicken. Zu beachten: Diese Sorte ist mild giftig für Katzen und Hunde, daher abseits von Haustieren pflanzen.
Pflanzung & Vermehrung
Die Knollen nach dem letzten Frost ins Freiland pflanzen, sobald sich der Boden erwärmt hat, etwa 10 bis 15 cm tief mit dem Auge nach oben, und gleich beim Pflanzen einen Stab setzen. Benannte Sorten wie 'Thomas Edison' fallen aus Samen nicht sortenecht, daher durch Ausgraben und Teilen der Knollenbündel im Herbst oder zeitigen Frühjahr vermehren und darauf achten, dass jedes Teilstück ein Stück des alten Stängels mit sichtbarem Auge trägt. Stecklinge von austreibenden Knollen im Frühjahr sind ein weiterer verlässlicher Weg, den Bestand zu vermehren. In kalten Zonen die Knollen ausgraben, sobald der erste Frost das Laub geschwärzt hat, trocknen lassen und über den Winter frostfrei lagern.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Schnecken zerfetzen junge Triebe und Laub, besonders bei nassem Frühjahrswetter
- Blattläuse, Ohrwürmer und Spinnmilben können den Wuchs verformen und Knospen entstellen
- Echter Mehltau und Knollenfäule treten bei feuchter Witterung oder in schlecht durchlässigem, zu nassem Boden auf
Giftigkeit & Sicherheit
Die Dahlie 'Thomas Edison' ist mild giftig für Katzen und Hunde. Kaut ein Haustier an Blättern, Stielen oder Knollen, kann es leichte Magen-Darm-Beschwerden bekommen, mit Anzeichen wie Speicheln, Erbrechen oder Durchfall, und der Kontakt mit dem milchigen Saft kann eine leichte Hautreizung oder Dermatitis auslösen. Die Reaktionen sind meist leicht und klingen von selbst ab, doch Tiere, die eine große Menge fressen oder anhaltende Beschwerden zeigen, sollten in einer Tierarztpraxis vorgestellt werden. Es ist sinnvoll, sie außer Reichweite von Tieren zu pflanzen und eingelagerte Knollen vor neugierigen Haustieren zu schützen.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Atemberaubende Tellerblüten in einem ungewöhnlich tiefen Purpur
- Lange, ertragreiche Blütezeit und großartig als Schnittblume
Nachteile
- Hohe, schwere Stiele brauchen Stützen und kippen ohne Halt um
- In kälteren Zonen müssen die Knollen ausgegraben und gelagert werden, was saisonale Arbeit bedeutet
Am besten geeignet für
- Schnittblumengärtner und Dahliensammler, die eine kühne dunkle Sorte suchen
- Sonnige gemischte Rabatten, in denen eine große, wirkungsvolle Blickfang-Pflanze gewünscht ist
Dahlie 'Thomas Edison' - häufige Fragen
Muss ich die Dahlie 'Thomas Edison' jeden Winter ausgraben?
Warum sind meine Blüten kleiner als erwartet?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.