Mexikanisches Federgras
Das Mexikanische Federgras ist reine Bewegung - das feinste Gras in Kultur, ein blonder Pferdeschwanz, der sich schon bei einem Lufthauch wiegt, den keine andere Pflanze bemerkt.
Überblick
Das Mexikanische Federgras ist reine Bewegung - das feinste Gras in Kultur, ein blonder Pferdeschwanz, der sich bei einem Lufthauch wiegt, den keine andere Pflanze überhaupt bemerkt. Es ist aber auch ein nachweislich invasiver Gartenflüchtling in mehreren milden Regionen, daher ist das ehrliche Porträt zweischneidig: unwiderstehlich, wo es sich benimmt, verantwortungslos, wo nicht. (Nassella tenuissima.)
Herkunft & natürlicher Lebensraum
Felsige Hänge im Südwesten der USA, in Mexiko, Chile und Argentinien. Winterhart in den Zonen 7-10, in kälteren Lagen kurzlebig.
Aussehen
Eine Fontäne aus haarfeinen, hellgrünen Halmen, 40-60 cm hoch, die sich im Frühsommer in seidige, blonde Samenwedel auflöst; die ganze Pflanze ist ständig in Bewegung.
Warum man es pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Die zarteste Textur und Bewegung im ganzen Sortiment
- Seidige blonde Sommerfarbe
- Gedeiht bei Hitze, Sonne und Vernachlässigung
- Hervorragend in Kübeln (und dort sicher eingegrenzt)
Pflege
Licht: Volle Sonne.
Wasser: Sehr wenig - übermäßiges Gießen verkürzt sein ohnehin kurzes Leben.
Boden: Mager und scharf drainiert.
Temperatur & Winterhärte: In den Zonen 7-10 ausdauernd; anderswo oft als günstige Einjährige gezogen.
Düngen: Keinen.
Pflegearbeiten: ⚠️ ZUERST DIE INVASIVITÄT: Es sät sich reichlich selbst aus und gilt in Teilen Kaliforniens, Australiens und anderswo als invasiv - VOR dem Pflanzen die regionale Liste invasiver Arten prüfen; wir geben keine Rechtsberatung. Wo ein Risiko besteht, im Kübel ziehen und ausputzen oder stattdessen Prärie-Tautropfengras wählen. Abgestorbenes Laub auskämmen statt scheren.
Pflanzung & Vermehrung
Sät sich bereitwillig selbst aus (genau das ist das Problem); spontane Sämlinge umpflanzen oder Samen säen. Einzelne Pflanzen leben 3-5 Jahre - Bestände halten sich durch Aussaat.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Invasive Ausbreitung in milden Klimaten - das entscheidende Problem
- Kurzlebige einzelne Horste
- Bräunen durch Sommerruhe an heißen, trockenen Standorten (normal)
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig für Haustiere; die begrannten Samen können sich wie die Grannen der Mäusegerste in Fell und Ohren von Haustieren arbeiten - Tiere nach dem Kontakt bürsten und das Gras nicht in der Nähe von Hundeausläufen pflanzen.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Unübertroffene Bewegung und Weichheit
- Mühelos bei trockener Hitze
- Günstig und schnell aus Samen
- Wunderschön im Gegenlicht
Nachteile
- In milden Regionen wirklich invasiv
- Samen reisen an Haustieren und Socken mit
- Kurze Lebensdauer einzelner Pflanzen
Am besten geeignet für
- Kübel (die verantwortungsvolle Standardwahl)
- Umschlossene Innenhöfe fern von freier Natur
- Trockengärten in Regionen, in denen es NICHT gelistet ist
- Einjährige Texturpflanze in kalten Klimaten
Mexikanisches Federgras - häufige Fragen
Kann man es bedenkenlos pflanzen?
Welches ähnliche Gras gibt es ohne das Risiko?
Warum wird es im Hochsommer braun?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.