Edelrosen (Teehybriden)
Edelrosen sind DIE Floristenrose - eine große, hochgebaute, spiralig geformte Blüte pro langem, geradem Stiel, gemacht für die Vase und den Ausstellungstisch.
Überblick
Edelrosen (Teehybriden) sind DIE Floristenrose - eine große, hochgebaute, spiralig geformte Blüte pro langem, geradem Stiel, gemacht für die Vase und den Ausstellungstisch. Sie prägen das Bild, das die meisten Menschen von "einer Rose" haben, und verlangen im Gegenzug die förmlichste Pflege aller Rosenklassen. (Rosa - Klasse der Teehybriden.)
Herkunft & natürlicher Lebensraum
Entstanden 1867 mit 'La France' - der Kreuzung robuster Remontantrosen mit eleganten Teerosen, mit der die moderne Rosenzüchtung begann; jede klassische Schnittrose stammt von hier ab.
Aussehen
Aufrechte Büsche von 1-1,5 m mit eher spärlichem Laub und den typischen Einzelblüten von 10-14 cm, in jeder Farbe, die die Züchtung erlaubt, auf Stielen in Schnittlänge.
Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile
- Die klassische langstielige Schnittblume aus dem eigenen Garten
- Ausstellungsreife Form und riesige Farbauswahl
- Wiederholte Blühschübe die ganze Saison
- Viele duften intensiv (gezielt danach auswählen - nicht alle tun es)
Pflege
Licht: Volle Sonne - 6+ Stunden; im Schatten schmollen, vergeilen und kränkeln Rosen.
Wasser: Einmal pro Woche durchdringend am Fuß gießen (bei Hitze öfter); nie abends von oben beregnen - über Nacht nasse Blätter fördern Sternrußtau.
Boden: Nährstoffreicher, gut durchlässiger Lehm, pH 6,0-6,8, bei der Pflanzung reichlich Kompost.
Temperatur & Winterhärte: Zonen 5-9, am kalten Ende mit Winterschutz (die Veredlungsstelle anhäufeln); die kälteempfindlichste der großen Rosenklassen.
Düngen: Ausgewogener Rosendünger im Frühjahr und nach dem ersten Blühschub; bis zum Spätsommer aufhören, damit die Triebe vor dem Frost ausreifen.
Schnitt & Pflegearbeiten: Die förmliche Klasse: jedes Frühjahr ein kräftiger Rückschnitt auf 3-5 nach außen weisende Triebe, gekürzt auf 20-30 cm; Verblühtes bis zu einem Blatt mit 5 Fiederblättchen zurückschneiden, blinde Triebe entfernen. Der Schnitt IST die Kultur.
Pflanzung & Vermehrung
Im Handel veredelt; Hobbygärtner kaufen wurzelnackte Pflanzen oder Containerrosen. Die Veredlungsstelle je nach Klima auf Bodenhöhe oder knapp darunter setzen.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Sternrußtau und Mehltau - der Fluch der Klasse; resistente moderne Sorten wählen
- Rückfrieren im Winter ohne Schutz
- Kahle "Beine" - unterpflanzen
- Blattläuse an saftigem Neuaustrieb
Giftigkeit & Sicherheit
Rosen sind ungiftig für Hunde und Katzen - die Stacheln sind die einzige Gefahr.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Unübertroffene Blütenform und Stiele
- Das ganze Farbspektrum
- Der Standard im Schnittgarten
Nachteile
- Die krankheitsanfälligste Klasse
- Förmlicher Schnitt nötig
- Steife, staksige Wuchsform
Am besten geeignet für
- Schnittgärten
- Formale Rosenbeete
- Aussteller auf Rosenschauen
- Duftsammler (ausgewählte Sorten)
Edelrosen (Teehybriden) - häufige Fragen
Warum bekommen meine jedes Jahr schwarze Flecken?
Wann schneide ich?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.