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Wasserhornfarn (Ceratopteris thalictroides)

Der Wasserhornfarn ist ein echter Wasserfarn, der die Wahl lässt - gepflanzt als spitzenartiger grüner Busch oder schwimmend als sofortiger Oberflächendschungel mit herabhängenden Wurzeln.

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Wasserhornfarn (Ceratopteris thalictroides)
Licht
Mäßig.
Gießen
22-28 °C, pH 6,0-7,5, weich bis mittelhart.
Kategorie
Zimmerpflanzen
Sprache
Deutsch

Überblick

Der Wasserhornfarn ist ein echter Wasserfarn, der dir die Wahl lässt: Gepflanzt wird er zu einem spitzenartigen grünen Busch, schwimmend zu einem sofortigen Oberflächendschungel mit herabhängenden Wurzeln. Er wächst schnell, ernährt sich hungrig aus dem Wasser und bildet Jungpflanzen direkt auf seinen alten Wedeln. Die Kehrseite dieser Geschwindigkeit sind regelmäßiges Auslichten und ein dramatisches Auflösen, wenn man das Herz vergräbt. (Ceratopteris thalictroides; der breitblättrigere Ceratopteris cornuta wird oft unter demselben Namen verkauft.)

Herkunft & natürlicher Lebensraum

Pantropisch - ruhige Teiche, Gräben, Reisfelder und Sumpfränder im tropischen Asien, Afrika und Amerika, im Schlamm wurzelnd oder frei schwimmend. Wie bei allen schnellwüchsigen Wasserpflanzen gilt: Aquarienpflanzen niemals in Gewässer entsorgen.

Aussehen

Hellgrüne, fein zerteilte Farnwedel - untergetaucht spitzenartig und wie Möhrenkraut, schwimmend oder emers breiter. Ein gepflanztes Exemplar bildet eine lockere Rosette von bis zu 30 cm oder mehr; schwimmend breitet es sich seitlich aus und lässt fedrige Wurzeln ins Wasser hängen.

Warum man ihn hält - Eigenschaften & Vorteile

  • Schnelle Nährstoffaufnahme, die Algen sichtbar aushungert
  • Funktioniert gepflanzt oder schwimmend - zwei Pflanzen in einer
  • Kostenlose Jungpflanzen auf alten Wedeln - er vermehrt sich selbst
  • Weiche Deckung, die Jungfische, Garnelen und Labyrinthfische lieben

Pflege

Licht: Mäßig. Schwimmende Pflanzen sitzen nah am Licht und wachsen am schnellsten; gepflanzte brauchen recht helles Licht, um dicht zu bleiben.

Wasser: 22-28 °C, pH 6,0-7,5, weich bis mittelhart. Sanfte Strömung - starke Strömung zerfranst die Wedel und drückt schwimmende Pflanzen in den Filter.

Bodengrund: Beim Pflanzen die Wurzeln in feinem Bodengrund verankern, das Herz (die Wachstumsmitte) aber darüber lassen. Ein vergrabenes Herz fault, und die ganze Pflanze löst sich auf.

CO₂ & Düngen: Nicht nötig. Er ernährt sich aus der Wassersäule, daher hält ein Flüssigdünger das Wachstum in sauberen Becken grün und gleichmäßig.

Platzierung: Gepflanzt als Busch im Mittel-/Hintergrund oder frei schwimmend als Oberflächendeckung für Zucht- und Garnelenbecken.

Extra: Rigoros auslichten. Sich selbst überlassen, kann eine schwimmende Schicht Wasserhornfarn die Oberfläche verschließen, das ganze Becken verdunkeln und die Pflanzen darunter zusammenbrechen lassen.

Vermehrung

Mühelos - alte Wedel bilden entlang ihrer Ränder Jungpflanzen. Einen abgelösten Wedel treiben lassen, dann bildet jede Jungpflanze Wurzeln; abtrennen und neu pflanzen oder schwimmen lassen.

Häufige Probleme & Schädlinge

Auflösen nach dem Kauf (alte Wedel lösen sich auf, neue, angepasste folgen); Herzfäule durch zu tiefes Pflanzen; Wedel, die von starker Strömung oder hungrigen Goldfischen zerfetzt werden; Oberflächenmatten, die das Licht blockieren. Schädlinge sind praktisch kein Thema.

Giftigkeit & Sicherheit

Keine bekannte Giftigkeit für Katzen, Hunde oder Aquarienbewohner. Garnelensicher.

Am besten geeignet für

  • Einsteiger, die schnelles, nachsichtiges Grün wollen
  • Zuchtbecken - Schaumnestbauer und Jungfische von Lebendgebärenden lieben ihn
  • Garnelenhalter, die weiche Deckung brauchen
  • Low-Tech-Becken, die Algen mit Pflanzenmasse bekämpfen

Wasserhornfarn (Ceratopteris thalictroides) - häufige Fragen

Gepflanzt oder schwimmend - was ist besser?
Schwimmend ist einfacher und schneller: Die Pflanze sitzt nah am Licht und ernährt sich direkt aus dem Wasser. Gepflanzt wirkt er gezielter, verlangt aber mehr Licht und ein nicht vergrabenes Herz. Viele Halter lassen die überzähligen Jungpflanzen so oder so als Reserve schwimmen.
Mein Wasserhornfarn löst sich auf - ist er tot?
Wahrscheinlich nicht. Er löst sich häufig auf, wenn er in neues Wasser kommt, und immer, wenn das Herz vergraben ist. Ihn anheben, sodass das Herz frei liegt, die Beleuchtung im gewohnten Rhythmus halten und innerhalb von ein, zwei Wochen nach frischem spitzenartigem Austrieb aus der Mitte schauen.

Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.

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