Peperomia 'Columbiana'
Peperomia 'Columbiana' ist eine kompakte, halbsukkulente Blattpflanze mit tief bronzevioletten, metallisch schimmernden Blättern und rubinroten Unterseiten.
Überblick
Peperomia 'Columbiana' ist eine kompakte, halbsukkulente Blattpflanze, geschätzt für ihre tief bronzevioletten Blätter, die metallisch schimmern und unterseits rubinrot leuchten (Peperomia metallica var. columbiana, auch einfach als Peperomia columbiana verkauft). Sie bleibt klein und ordentlich, was sie zu einem Liebling von Sammlern macht, die kräftige Farbe ohne ausufernden Platzbedarf wollen. Wie die meisten Peperomien speichert sie Wasser in ihren dicken Blättern, daher verlangt sie vor allem Zurückhaltung statt Aufwand.
Herkunft & natürlicher Lebensraum
Die Art gehört zur Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae) und stammt aus den tropischen Wäldern des nördlichen Südamerikas, wobei die Form columbiana mit Kolumbien in Verbindung gebracht wird. In der Natur wachsen diese Pflanzen als niedrige Unterwuchs- und Aufsitzerpflanzen, eingebettet in Laubstreu, bemoosten Fels und Astgabeln, wo das Licht gefiltert ist und das Wasser schnell abfließt. Dieser Hintergrund erklärt ihre Vorliebe für luftigen Untergrund, gleichmäßige Wärme und Schutz vor direkter Sonne.
Aussehen
Die Blätter sind die ganze Show: klein, rund bis leicht herzförmig und dick fleischig, etwa 3 bis 6 cm lang. Ihre Oberseite ist dunkel bronze- bis burgundergrün mit seidigem, fast zinnartigem Glanz, während die Unterseiten satt weinrot gefärbt sind, was sichtbar wird, wenn das Laub das Licht einfängt. Der Wuchs ist buschig und polsterförmig auf kurzen rötlichen Trieben statt kletternd, und eine ausgewachsene Pflanze bildet meist einen runden Horst von etwa 15 bis 25 cm Höhe und Breite. Bei gutem Licht vertiefen sich die Violetttöne; bei wenig Licht verblasst die Farbe zu schlichtem Grün.
Warum man sie hält - Eigenschaften & Vorteile
- Auffälliges dunkles, metallisches Laub, das ohne Blüten Farbe bringt
- Bleibt klein und langsam, ideal für Regale, Schreibtische und Fensterbänke mit wenig Platz
- Halbsukkulente Blätter verkraften eine gelegentlich vergessene Wassergabe
- Ungiftig für Katzen und Hunde, passt also in tierfreundliche Haushalte
Pflege
Licht: Helles, indirektes Licht. Gutes Licht hält das violette Pigment kräftig, doch grelle direkte Sonne verbrennt die Blätter und bleicht die Farbe aus. Ein Ostfenster oder ein Platz etwas abseits eines Süd- oder Westfensters funktioniert gut. Gießen: Die obere Hälfte der Mischung abtrocknen lassen, dann gründlich gießen und den Untersetzer leeren. Die dicken Blätter halten Reserven, daher ist zu wenig Wasser weit ungefährlicher als zu viel, was der schnellste Weg ist, diese Pflanze faulen zu lassen. Erde: Eine leichte, schnell abfließende Mischung. Normale Blumenerde mit reichlich Perlit, Rinde oder grobem Splitt kombinieren, damit die Wurzeln nie in durchnässter Erde stehen. Temperatur & Luftfeuchtigkeit: Wohl bei normaler Raumwärme von etwa 18 bis 26 °C und über 12 °C gehalten. Normale Luftfeuchtigkeit ist in Ordnung; mäßige bis hohe Luftfeuchtigkeit (etwa 40 bis 60 %) macht sie am glücklichsten, doch ein Terrarium verlangt sie nicht. Düngen: Im Frühjahr und Sommer etwa einmal im Monat leicht mit einem ausgewogenen, verdünnten Flüssigdünger düngen und im Herbst und Winter aufhören. Sie ist eine Schwachzehrerin und mag keine Salzablagerungen. Extra: Die Triebe und Blätter sind brüchig und knicken leicht ab, daher behutsam anfassen und umtopfen und sie dort aufstellen, wo sie nicht angestoßen wird. Eine beruhigende Eigenheit: Peperomia steht auf der ASPCA-Liste der für Haustiere unbedenklichen Pflanzen und ist ungiftig für Katzen und Hunde.
Vermehrung
In der Wachstumszeit über Blatt- oder Triebstecklinge vermehren. Ein gesundes Blatt mit einem kurzen Stück Blattstiel oder eine kleine Triebspitze nehmen, die Schnittstelle ein bis zwei Stunden abtrocknen lassen und dann in feuchte, splittige Mischung stecken oder einen Blattsteckling aufrecht mit der Basis ins Substrat setzen. Warm, feucht und ohne direkte Sonne halten; Wurzeln und kleine Jungpflanzen bilden sich über mehrere Wochen. Stecklinge wurzeln auch in Wasser, doch eine splittige Mischung ergibt meist kräftigere Wurzeln.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Zu viel Wasser und nasse Erde verursachen matschige Triebe und Wurzelfäule, die Todesursache Nummer eins dieser Pflanze
- Verblasste, grünere Blätter und langes Strecken zeigen zu wenig Licht
- Wollläuse, Trauermücken und gelegentlich Spinnmilben, besonders an gestressten oder zu nassen Pflanzen
Giftigkeit & Sicherheit
Peperomia 'Columbiana' ist unbedenklich für Haustiere. Sie ist ungiftig für Katzen und Hunde und steht auf der ASPCA-Liste der Pflanzen, die in der Nähe von Tieren sicher sind, daher ist ein Knabbern kein Vergiftungsrisiko. Aus Sicherheitsgründen muss man sie nicht außer Reichweite stellen, doch wie bei jeder Zimmerpflanze sollten Blumenerde und Dünger nicht von Haustieren oder Kindern gegessen werden.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Kräftiges, ungewöhnliches dunkelviolettes Laub in kleiner Form
- Nachsichtig bei gelegentlicher Vernachlässigung dank wasserspeichernder Blätter
Nachteile
- Sehr empfindlich gegen zu viel Wasser und anfällig für Fäulnis
- Brüchige Triebe und Blätter brechen beim Anfassen leicht
Am besten geeignet für
- Sammler und Gärtner mit wenig Platz, die Farbe auf Regal oder Schreibtisch wollen
- Tierhalter, die eine sichere, ungiftige Blattpflanze suchen
Peperomia 'Columbiana' - häufige Fragen
Warum werden die Blätter meiner Pflanze grün statt violett?
Wie oft sollte ich Peperomia 'Columbiana' gießen?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.