Bärentatze (Cotyledon tomentosa)
Die Bärentatze ist eine niedliche Sukkulente mit dicken, flauschigen Blättern, deren Spitzen kleine rötliche "Krallen" tragen - aber giftig für Haustiere.
Überblick
Die Bärentatze ist eine unwiderstehlich niedliche Sukkulente, deren dicke, flauschige Blätter an der Spitze Reihen kleiner rötlicher "Krallen" tragen, sodass jedes Blatt wie eine kleine Bärenpfote aussieht. Kompakt, einfach und liebenswert, ist sie eine beliebte Sukkulenten-Kuriosität für eine helle Fensterbank - wie ihre Cotyledon-Verwandten ist sie allerdings giftig für Haustiere.
Herkunft & natürlicher Lebensraum
Cotyledon tomentosa stammt aus Südafrika und wächst auf felsigem, gut durchlässigem Boden unter hellen, trockenen Bedingungen. Weltweit wird sie als einfache, unverwechselbare Sukkulente mit flauschigen Blättern gezogen.
Aussehen
Ein kleiner, verzweigter Halbstrauch aus dicken, prallen, ovalen Blättern, bedeckt mit feinen, weichen, samtigen Härchen, jedes Blatt an der Spitze mit einer Reihe spitzer rotbrauner Zähne - den "Krallen" -, die sich bei kräftigem Licht dunkler färben. An ausgewachsenen Pflanzen hängen im Frühling glockenförmige orangefarbene Blüten.
Warum sie so beliebt ist - Eigenschaften & Vorteile
Die Leute lieben die prallen, flauschigen Blätter mit Krallenspitzen und die charmante Pfotenform, dazu ihre einfache, kompakte, verzeihende Art. Ihre Textur zum Anfassen und ihre Niedlichkeit machen sie zu einer beliebten Kuriosität und Geschenksukkulente.
Pflege
Licht
Helles Licht mit etwas direkter Sonne hält sie kompakt und färbt die rötlichen Krallenspitzen dunkler - eine sonnige Fensterbank ist ideal. Bei wenig Licht streckt sie sich, und Krallen und Flaum verblassen.
Gießen
Gieße, wenn die Erde vollständig trocken ist, dann gründlich, und lass das Wasser ablaufen. Gieße auf die Erde, nicht über die flauschigen Blätter, die Wasser festhalten und Flecken bekommen oder faulen können. Im Winter trockener halten. Trockenheit verträgt sie weit besser als nasse Füße.
Erde & Topf
Eine körnige, gut abfließende Sukkulentenerde in einem Topf mit Abfluss. Guter Abfluss verhindert die Fäulnis, die zu viel Wasser verursacht.
Luftfeuchtigkeit & Temperatur
Warme, trockene Luft passt ihr; Feuchtigkeit mag sie nicht, sie kann die behaarten Blätter verderben. Normale trockene Raumluft ist ideal; halte sie über etwa 7-10 °C.
Düngen
Eine stark verdünnte Sukkulentendüngergabe ein- bis zweimal in der Wachstumszeit reicht völlig. Sie wächst langsam und braucht wenig Dünger.
Umtopfen
Topfe alle paar Jahre im Frühling um, wenn sie wächst, und fass die flauschigen Blätter behutsam an, da Spuren sichtbar bleiben. Sie bleibt klein und ist daher lange in einem bescheidenen Topf zufrieden.
Vermehrung
Einfach über Blatt- oder Stielstecklinge: Nimm ein gesundes Blatt oder ein kurzes Stielstück ab, lass es einige Tage abtrocknen und setz es zum Bewurzeln auf körnige Erde. Gieße nur leicht, bis es angewachsen ist.
Häufige Probleme & Schädlinge
Fäulnis durch zu viel Wasser ist die Hauptgefahr, verstärkt, wenn Wasser auf den behaarten Blättern steht. Wollläuse können sich im Flaum verstecken. Strecken und verblassende Krallen bedeuten zu wenig Licht.
Giftigkeit & Sicherheit
Die Bärentatze ist eine Cotyledon, und Cotyledon-Arten enthalten Bufadienolide, die beim Verzehr giftig für Katzen, Hunde und andere Tiere (und Menschen) sind und möglicherweise das Herz beeinträchtigen. Halte sie gut außer Reichweite von Haustieren und Kindern, und wenn ein Haustier daran kaut, wende dich an eine Tierarztpraxis. Genieße diese Pflanze in sicherer Höhe in einem Zuhause, das auf Haustiere achtet.
Vor- & Nachteile
Vorteile: unwiderstehlich niedliche, flauschige Blätter mit Krallenspitzen, einfach, kompakt und langsam, leicht zu vermehren. Nachteile: giftig für Haustiere und Menschen beim Verzehr, behaarte Blätter mögen kein Wasser und keine Feuchtigkeit, braucht gutes Licht, um ihre Farbe zu behalten.
Am besten geeignet für
Eine liebenswerte, einfache Sukkulenten-Kuriosität für eine helle Fensterbank - am besten in einer Wohnung ohne Haustiere oder gut außer Reichweite neugieriger Tiere und Kinder.
Bärentatze (Cotyledon tomentosa) - häufige Fragen
Ist die Bärentatze giftig für Katzen und Hunde?
Warum streckt sich meine und verliert ihre roten Krallen?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.