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Japanischer Ahorn 'Viridis'

'Viridis' ist ein grünlaubiger Schlitzahorn, geschätzt für sein fein geschlitztes Laub und seinen niedrigen, kaskadenartigen, hügeligen Wuchs.

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Japanischer Ahorn 'Viridis'
Licht
Halbschatten ist ideal - Morgensonne mit Schutz vor heißer Nachmittags…
Gießen
Den Boden gleichmäßig feucht, nie staunass halten; junge Pflanzen sind…
Kategorie
Gartenpflanzen
Sprache
Deutsch

Überblick

'Viridis' ist ein grünlaubiger, geschlitztblättriger Japanischer Ahorn, geschätzt für sein fein geschlitztes Laub und seinen niedrigen, kaskadenartigen, hügeligen Wuchs (Acer palmatum 'Viridis'). Anders als die vielen roten und purpurnen Dissectum-Formen behält er durch Frühjahr und Sommer ein frisches, helles Grün und wechselt im Herbst zu warmem Gold. Seine hängenden Äste und zarten, fadenartigen Blattlappen geben ihm eine weiche, fontänenartige Silhouette, die bescheiden in der Größe bleibt.

Herkunft & Hintergrund

Die Elternart Acer palmatum ist in Japan, Korea, Ostchina und Südostrussland heimisch, wo sie als Unterholzbaum in Wäldern wächst. 'Viridis' gehört zur Dissectum-Gruppe, einer seit Langem kultivierten Klasse von Schlitzahornen mit tief eingeschnittenen Blättern und hängender, kaskadenartiger Form. Er ist eine ältere grüne Auslese, die im Baumschulhandel wegen ihrer verlässlichen Farbe und beständig hängenden Form vermehrt wird, statt einem einzelnen dokumentierten Züchter zugeordnet zu sein.

Aussehen

Die Blätter sind handförmig und sehr tief geschlitzt, fast bis zum Grund in schmale, federartige Lappen geteilt, die der ganzen Pflanze eine spitzenartige Textur geben. Das Laub treibt klar hell- bis mittelgrün aus und bleibt es die ganze Wachstumszeit, dann färbt es sich im Herbst goldgelb, manchmal mit Orange oder hellem Karminrot überhaucht, wo die Tage kühl und hell sind. Die Form ist ein breiter, hängender Hügel: Die Äste wölben sich nach außen und fallen kaskadenartig zum Boden. Er wächst langsam und erreicht über viele Jahre typischerweise etwa 1,8 bis 2,4 m Höhe und 2,4 bis 3 m Breite, meist breiter als hoch. Kleine rötlich-purpurne Blüten erscheinen im Frühjahr, gefolgt von Flügelfrüchten, doch beides ist neben dem Laub unscheinbar.

Warum man ihn pflanzt - Eigenschaften & Vorteile

  • Frisches grünes Schlitzlaub, das im Garten leicht und luftig wirkt
  • Natürlich hängender, hügeliger Wuchs, der wenig Schnitt braucht, um gut auszusehen
  • Warme goldene Herbstfärbung verlängert die Saison
  • Bleibt klein und wächst langsam, passt also in Innenhöfe, Rabatten und Kübel

Pflege

Licht: Halbschatten ist ideal - Morgensonne mit Schutz vor heißer Nachmittagssonne; die feinen Blätter verbrennen in voller Exposition, besonders in warmen Zonen. Wasser: Den Boden gleichmäßig feucht, nie staunass halten; junge Pflanzen sind nicht trockenheitsverträglich und schätzen Mulch, der die Feuchtigkeit hält. Boden: Nährstoffreicher, gut durchlässiger Boden mit viel organischer Substanz, leicht sauer bis neutral (pH etwa 5,5 bis 6,8). Winterhärte: USDA-Zonen 5 bis 8 (geschützte Standorte in Zone 9 in Regionen mit kühleren Sommern). Blüte oder Saison: Wird für das Laub gezogen - hellgrün vom Frühjahr bis zum Sommer, goldgelb im Herbst, kahl und skulptural im Winter. Extra: Als Schlitzahorn neigt er stärker zu Blattbrand und Triebsterben als aufrechte Formen, daher zählt ein Standort ohne grelle Sonne und Wind am meisten. Der Japanische Ahorn (Acer palmatum) ist ungiftig für Katzen und Hunde.

Pflanzung & Vermehrung

Im Herbst oder zeitigen Frühjahr an einem geschützten Platz pflanzen und die Veredlungsstelle auf Bodenhöhe oder knapp darüber in gut durchlässigen, mit organischer Substanz verbesserten Boden setzen. Während des Einwachsens durchdringend gießen und mulchen, damit die Wurzeln kühl bleiben. Benannte Schlitzahorn-Sorten wie 'Viridis' fallen aus Samen nicht sortenecht und werden daher auf Sämlingsunterlagen von Acer palmatum veredelt; Hobbygärtner können auch das Abmoosen oder das Absenken tief hängender Äste versuchen, doch die Ergebnisse kommen langsam.

Häufige Probleme & Schädlinge

  • Blattbrand und vertrocknete Blätter durch zu viel Sonne, Wind oder trockenen Boden
  • Verticillium-Welke und Wurzelfäule in schlecht durchlässigem oder zu nassem Boden
  • Blattläuse, Schildläuse und Milben an gestressten Pflanzen; gelegentlich Triebsterben

Giftigkeit & Sicherheit

Ungiftig für Katzen und Hunde. Der Japanische Ahorn (Acer palmatum) wird nicht als giftig für Haustiere geführt und ist daher eine sichere Wahl für Gärten, die man mit Tieren teilt.

Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Elegante hängende Form und spitzenartiges grünes Laub mit wenig Schnitt
  • Kompakt, langsam wachsend und kübelfreundlich

Nachteile

  • Die feinen Blätter verbrennen in voller Sonne oder austrocknendem Wind leicht
  • Veredelte Pflanzen wachsen langsam ein und können teuer sein

Am besten geeignet für

  • Kleine Gärten, Innenhöfe und große Kübel, die einen Blickfang suchen
  • Schattige oder halbschattige Beete, Pflanzungen im japanischen Stil und Teichränder

Japanischer Ahorn 'Viridis' - häufige Fragen

Bleibt 'Viridis' den ganzen Sommer grün?
Ja. Er behält sein frisches grünes Laub durch Frühjahr und Sommer, anders als rote Schlitzahorne, und wechselt erst im Herbst zu Gold.
Wie groß wird er?
Langsam etwa 1,8 bis 2,4 m hoch und 2,4 bis 3 m breit, meist breiter als hoch, daher passt er in kleinere Räume.

Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.

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