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Pfingstrose 'Kansas'

'Kansas' ist eine Stauden-Pfingstrose mit leuchtend wassermelonenroten bis magentaroten Bombenblüten, die ihre Farbe auch in starker Sonne halten.

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Pfingstrose 'Kansas'
Licht
Volle Sonne ist am besten, mindestens sechs Stunden täglich; leichten…
Gießen
Mäßig und gleichmäßig während der Wachstumszeit; etablierte Pflanzen s…
Kategorie
Gartenpflanzen
Sprache
Deutsch

Überblick

'Kansas' ist eine Stauden-Pfingstrose, geschätzt für ihre intensiven, leuchtenden Blüten in Wassermelonenrot bis Magentarot in Bombenform, die ihre Farbe in starker Sonne halten, statt zu Rosa zu verblassen (Paeonia 'Kansas'). Sie gehört zu den verlässlicheren roten Pfingstrosen für den Schnitt und trägt große duftende Blüten an Trieben, die stabil genug sind, aufrecht zu bleiben. Als klassische Einführung aus der Mitte des 20. Jahrhunderts ist sie dort ein fester Bestandteil des Gartens, wo ein gesättigtes, verlässliches Rot gewünscht wird.

Herkunft & Hintergrund

Die Garten-Pfingstrosen dieser Gruppe stammen weitgehend von Paeonia lactiflora ab, einer Art aus dem Norden und Osten Asiens, darunter China, die Mongolei und Ostsibirien, wo sie in Grasländern und an offenen Hängen wächst. 'Kansas' selbst ist eine benannte Sorte, gezogen vom amerikanischen Züchter Myron Bigger und um 1940 eingeführt. Sie erhielt die Goldmedaille der American Peony Society, was ihre anhaltende Beliebtheit in gemäßigten Gärten festigte.

Aussehen

'Kansas' bringt große, vollständig gefüllte Blüten in Bombenform hervor, dicht gepackt mit gerüschten Blütenblättern in einem kräftigen tiefen Rosarot bis Magentarot, das sich im hellen Licht nicht ausbleichen lässt. Die einzelnen Blüten erreichen etwa 15 bis 18 cm Durchmesser und duften leicht. Sie blüht im mittelfrühen Fenster, allgemein vom späten Frühjahr in den Frühsommer, an kräftigen aufrechten Trieben. Der Horst wird ausgewachsen etwa 80 bis 90 cm hoch bei ähnlicher Breite und bildet einen runden Hügel aus glänzendem dunkelgrünem, geteiltem Laub, das sich im Herbst bronzerot färbt, bevor es für den Winter bis zum Boden einzieht.

Warum man sie pflanzt - Eigenschaften & Vorteile

  • Kräftiges, sonnenechtes Rot, das bei Hitze nicht zu blassem Rosa ausbleicht
  • Langlebig und pflegeleicht, gedeiht eingewachsen jahrzehntelang am selben Platz
  • Hervorragende, lange haltbare Schnittblume mit leichtem, angenehmem Duft
  • Attraktives, hügelig wachsendes Laub, das die ganze Saison ansehnlich bleibt und sich im Herbst verfärbt

Pflege

Licht: Volle Sonne ist am besten, mindestens sechs Stunden täglich; leichten Nachmittagsschatten verträgt sie, blüht aber in tieferem Schatten spärlicher. Wasser: Mäßig und gleichmäßig während der Wachstumszeit; etablierte Pflanzen sind recht trockenheitsverträglich, mögen aber nassen Boden nicht. Boden: Tiefgründiger, fruchtbarer, gut durchlässiger Lehm, idealerweise neutral bis leicht alkalisch (pH etwa 6,5 bis 7,0). Winterhärte: USDA-Zonen 3 bis 8; sie braucht eine echte kalte Winterruhe, um gut zu blühen. Blüte oder Saison: Mittelfrüh, spätes Frühjahr bis Frühsommer, mit einer Schau von etwa ein bis zwei Wochen pro Horst. Extra: Die Augen nur 2 bis 5 cm tief pflanzen - ein zu tief vergrabener Wurzelhals ist der häufigste Grund, warum eine Pfingstrose die Blüte verweigert. Zu beachten: Pfingstrosen sind giftig für Katzen und Hunde; sie enthalten Paeonol, konzentriert in Rinde und Wurzeln, und die Aufnahme kann Erbrechen und Durchfall verursachen.

Pflanzung & Vermehrung

Wurzelnackte Teilstücke im Frühherbst pflanzen, damit die Wurzeln vor dem Winter einwachsen. Die knolligen Wurzeln mit den rosa Wachstumsknospen (Augen) nur 2 bis 5 cm unter der Bodenoberfläche an einen sonnigen, gut durchlässigen Platz setzen und danach in Ruhe lassen. Zur Vermehrung im Frühherbst einen ausgewachsenen Horst ausgraben und die knolligen Wurzeln mit einem sauberen, scharfen Messer teilen, mit 3 bis 5 Augen je Stück. Eine Anzucht aus Samen ist möglich, aber sehr langsam und fällt nicht sortenecht, daher ist die Teilung die übliche Methode.

Häufige Probleme & Schädlinge

  • Grauschimmel (Botrytis), der in nassen Frühjahren Knospen und Triebe schwärzt; für Luftzirkulation sorgen und abgestorbenes Laub im Herbst entfernen
  • Ausbleibende Blüte, meist durch zu tiefes Pflanzen, zu viel Schatten oder ein sehr junges Teilstück
  • Gelegentlich Echter Mehltau oder Blattflecken sowie Ameisen an den Knospen (harmlos, sie nehmen Nektar auf und sind kein zu bekämpfender Schädling)

Giftigkeit & Sicherheit

Pfingstrosen sind giftig für Katzen und Hunde. Die Pflanze enthält Paeonol, eine Verbindung, die in Rinde und Wurzeln konzentriert ist, und die Aufnahme kann Erbrechen und Durchfall verursachen. Die Reaktionen sind meist mild bis mäßig und hängen von der Menge ab, doch es ist sinnvoll, die Pflanze abseits von Tieren zu setzen, die gern graben oder kauen, und bei größeren Mengen eine Tierarztpraxis zu kontaktieren.

Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Verlässliches, sonnenbeständiges Rot und starke Leistung als Schnittblume
  • Extrem langlebig und anspruchslos, sobald sie eingewachsen ist

Nachteile

  • Giftig für Katzen und Hunde, wenn sie gefressen wird
  • Kurzes Hauptblütenfenster und Bedarf an kalten Wintern, daher nichts für milde oder frostfreie Klimate

Am besten geeignet für

  • Kalte bis gemäßigte Gärten (Zonen 3 bis 8), die eine langfristige, anspruchslose Staude wollen
  • Bauerngartenrabatten und Schnittgärten, in denen ein kräftiges, verlässliches Rot gewünscht ist

Pfingstrose 'Kansas' - häufige Fragen

Warum blüht meine Pfingstrose 'Kansas' nicht?
Die wahrscheinlichste Ursache ist ein zu tief gepflanzter Wurzelhals. Die Augen sollten nur 2 bis 5 cm unter der Oberfläche sitzen. Auch zu viel Schatten oder ein kürzlich geteilter, noch junger Horst kann die Blüte um ein bis zwei Saisons verzögern.
Braucht 'Kansas' eine Stütze?
Ihre Triebe sind vergleichsweise stabil, doch die schweren gefüllten Blüten können nach Regen umkippen. Ein dezenter Stützring oder Pfingstrosenreifen, früh im Frühjahr gesetzt, hält die Blüten aufrecht.

Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.

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