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Purpurglöckchen 'Berry Smoothie'

'Berry Smoothie' ist ein großes, wüchsiges Purpurglöckchen mit breiten, gekräuselten Blättern, die von Rosarosa im Frühjahr zu tiefem Purpurrosa und Pflaume im Sommer wechseln.

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Purpurglöckchen 'Berry Smoothie'
Licht
Halbschatten ist ideal; es verträgt Morgensonne und in kühleren Zonen…
Gießen
Beständige, mäßige Feuchtigkeit; den Boden beim Einwachsen gleichmäßig…
Kategorie
Gartenpflanzen
Sprache
Deutsch

Überblick

'Berry Smoothie' ist ein großes, wüchsiges Purpurglöckchen, geschätzt für breite, gekräuselte Blätter, die im Frühjahr rosarosa erscheinen und sich im Sommer zu tiefem Purpurrosa oder Pflaume vertiefen (Heuchera 'Berry Smoothie'). Sein ungewöhnlich breites, aufrecht stehendes Laub und die großzügige Hügelgröße heben es von den kleineren, kompakteren Purpurglöckchen ab. Die Farbe verändert sich wirklich mit Jahreszeit und Licht, sodass eine einzelne Pflanze im Frühjahr anders wirkt als im Herbst.

Herkunft & Hintergrund

Die Gattung Heuchera, im Deutschen Purpurglöckchen genannt, ist in Nordamerika heimisch, wo ihre rund 50 Arten von Kanada bis nach Mexiko an Waldrändern, felsigen Hängen und in Berggebieten wachsen. 'Berry Smoothie' ist eine moderne Hybridauslese, um 2010 von einem spezialisierten Staudenzuchtprogramm eingeführt und aus Kreuzungen entwickelt, die auch die hitze- und schwüleverträgliche Heuchera villosa-Linie einbeziehen, was ihr in wärmeren, schwüleren Gärten eine bessere Widerstandskraft gibt, als ältere Purpurglöckchen sie hatten.

Aussehen

Die Blätter sind groß, gelappt und sanft gekräuselt und sitzen an einem recht aufrechten Wuchs. Der frische Frühjahrsaustrieb erscheint hell rosarosa und vertieft sich im Lauf des Sommers zu sattem Purpurrosa oder Pflaumenburgunder, oft mit silbrigem Überzug und dunklerer Aderung. Es bildet einen stattlichen Hügel von etwa 25 bis 40 cm Höhe und 60 bis 75 cm Breite und gehört damit zu den größeren Purpurglöckchen. Im Frühsommer tragen schlanke, drahtige Stiele luftige Rispen winziger rosa Blüten weit über dem Laub und erreichen 60 bis 75 cm. In milderen Zonen ist das Laub halbimmergrün bis immergrün und hält seine Farbe über den Winter.

Warum man es pflanzt - Eigenschaften & Vorteile

  • Farbe über die ganze Saison allein aus dem Laub, die durch Rosa-, Rosen- und Pflaumentöne wandert, statt auf eine kurze Blüte zu setzen.
  • Größer als die meisten Purpurglöckchen, füllt also schnell Fläche und wirkt auch aus der Ferne.
  • Bessere Hitze- und Schwüleverträglichkeit als ältere Purpurglöckchen, dank der villosa-Elternschaft.
  • Halbimmergrüner Wuchs, der Beete in milden Regionen bis in den Winter bekleidet hält.

Pflege

Licht: Halbschatten ist ideal; es verträgt Morgensonne und in kühleren Zonen mehr Sonne, doch harte Nachmittagssonne kann die Blätter verbrennen und die Farbe ausbleichen. Wasser: Beständige, mäßige Feuchtigkeit; den Boden beim Einwachsen gleichmäßig feucht halten, danach in Trockenphasen gießen. Es mag weder Trockenstress noch stehendes Wasser. Boden: Nährstoffreicher, humusreicher, gut durchlässiger Boden, leicht sauer bis neutral (etwa pH 6,0 bis 7,0). Winterhärte: USDA-Zonen 4 bis 9. Blüte oder Saison: Farbiges Laub vom Frühjahr bis in den Herbst (in milden Zonen bis in den Winter), mit luftigen rosa Blütenrispen im Frühsommer. Extra: Mit dem Wurzelhals auf Bodenniveau pflanzen und niemals vergraben, denn Purpurglöckchen schieben sich mit der Zeit nach oben und faulen, wenn sie zu tief sitzen. Ungiftig für Katzen und Hunde und damit eine sichere Wahl für Haushalte mit Tieren.

Pflanzung & Vermehrung

Im Frühjahr oder Frühherbst in angereicherten, gut durchlässigen Boden pflanzen, die Pflanzen etwa 45 bis 60 cm auseinandersetzen, um der ausgewachsenen Breite Raum zu geben, und den Wurzelhals genau an der Oberfläche halten. Leicht mulchen, um Feuchtigkeit zu bewahren, dabei den Mulch vom Wurzelhals fernhalten. Der verlässliche Weg, eine benannte Sorte wie diese zu vermehren, ist die Teilung: den Horst alle 3 bis 4 Jahre im Frühjahr oder Frühherbst ausgraben, in Stücke mit je Wurzeln und einem gesunden Wurzelhals teilen und wieder einpflanzen. Die Teilung frischt auch Pflanzen auf, die verholzt oder aus dem Boden gehoben sind. Manche Wildarten lassen sich aus Samen ziehen, doch die Sämlinge fallen nicht sortenecht, daher ist die Teilung die Methode, die Farbe und Wuchs dieser Sorte bewahrt.

Häufige Probleme & Schädlinge

  • Wurzelhals- und Wurzelfäule in schweren, nassen Böden oder wenn der Wurzelhals zu tief gepflanzt wurde.
  • Frosthub in Zonen mit kalten Wintern, der den verholzten Wurzelhals aus dem Boden hebt und die Wurzeln freilegt; die Pflanzen im Frühjahr wieder andrücken oder neu setzen.
  • Larven des Dickmaulrüsslers, die Wurzeln fressen, dazu gelegentlicher Blattfraß durch Schnecken oder minierende Insekten.

Giftigkeit & Sicherheit

'Berry Smoothie' ist ungiftig für Katzen und Hunde. Purpurglöckchen (Heuchera) zählen nicht zu den für Haustiere giftigen Pflanzen, damit ist es eine beruhigende, sichere Wahl für Haushalte und Gärten mit Tieren. Wie bei jeder Pflanze sollte man Haustiere vom Kauen am Laub abhalten, um leichte Verdauungsbeschwerden zu vermeiden, doch ein Vergiftungsrisiko ist nicht bekannt.

Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Lange Saison mit wechselnder Blattfarbe bei minimalem Aufwand.
  • Tiersicher und familienfreundlich.

Nachteile

  • Braucht gut durchlässigen Boden und kann in nassem, schwerem Grund faulen.
  • Neigt dazu, sich über einige Jahre zu heben und zu verholzen, es braucht also regelmäßige Teilung.

Am besten geeignet für

  • Schatten- und Waldrandrabatten, gemischte Staudenbeete und Einfassungen, in denen farbiges Laub gewünscht ist.
  • Große Kübel und tierfreundliche Gärten in den Zonen 4 bis 9.

Purpurglöckchen 'Berry Smoothie' - häufige Fragen

Wie viel Sonne braucht 'Berry Smoothie'?
Halbschatten ist der beste Kompromiss. Es kommt mit Morgensonne zurecht und in kühleren Klimaten auch insgesamt mit mehr Sonne, doch intensive Nachmittagssonne kann in heißen Regionen die Blätter verbrennen und die Pflaumentöne ausbleichen, also etwas Schutz am Nachmittag geben.
Warum hebt sich meine Pflanze aus dem Boden?
Purpurglöckchen entwickeln naturgemäß einen verholzten Wurzelhals, der sich nach oben schiebt, besonders nach Wintern mit Frost-Tau-Wechseln. Den Horst alle 3 bis 4 Jahre teilen und die Teilstücke mit dem Wurzelhals auf Bodenniveau wieder einpflanzen, damit die Pflanze kräftig und gut verwurzelt bleibt.

Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.

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