Hoya serpens
Hoya serpens ist die Weiche für Sammler - pfenniggroße, flaumige runde Blätter an kriechenden Trieben und im Alter übergroße mintgrüne Pompons mit rosa Mitte.
Überblick
Hoya serpens ist die Weiche für Sammler - pfenniggroße, flaumige runde Blätter an kriechenden Trieben und im ausgewachsenen Zustand übergroße mintgrüne Pompons mit rosa Mitte, die wie von Hand gefilzt aussehen. Als Himalaya-Pflanze wie bella und linearis will sie das kühle, feuchte, sanfte Regime - und belohnt es wie nichts anderes ihrer Größe. (Hoya serpens.)
Herkunft & natürlicher Lebensraum
Die Vorberge des Himalaya (Nepal, Nordostindien, Bhutan), wo sie im kühlen, hellen, feuchten Unterwuchs durch Moos kriecht.
Aussehen
Runde, flaumige, dunkle Blätter von ~1,5 cm an fadendünnen, erst kriechenden, dann hängenden Trieben; Dolden aus (im Verhältnis zu den Blättern) großen, flaumigen blassgrünen Sternen mit rosa Nebenkrone, süß duftend.
Warum man sie hält - Eigenschaften & Vorteile
- Samtiges Pfennig-Laub - Charme zum Anfassen
- Spektakuläre gefilzte grüne Blüten
- Kompakte Kriechpflanze zum Betrachten aus der Nähe
- Die befriedigend "etwas schwierige" Hoya, die nicht linearis ist
Pflege
Licht: Hell und indirekt, keine grelle Sonne - Nebelwaldlicht.
Gießen: Gleichmäßig leicht feucht in einem luftigen Substrat; sie ist eine Mooskriecherin, kein Kamel. Nie staunass, nie staubtrocken.
Erde: Sphagnumreiche luftige Mischung oder halb in Moos kultiviert; flache Gefäße.
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 13-24 °C - kühle Nächte sind Raketentreibstoff; heiße Sommer sind ihr Feind.
Düngen: Sehr verdünnt, alle zwei Wochen im Wachstum.
Extra: Luftfeuchtigkeit ab 55 % lässt sie vom bloßen Überleben dazu übergehen, den Topf flächig zu überziehen. Steck die Triebe beim Wachsen auf das Substrat, damit sie wurzeln (wie bei curtisii). Blüten kommen an ausgewachsenen, eingewöhnten, eng eingetopften Pflanzen - meist im Frühling.
Vermehrung
Absenken mit feststeckten Trieben oder Stecklinge mit wenigen Knoten in Moos; langsamer Start, stetig, sobald sie läuft.
Häufige Probleme & Schädlinge
- Hitzestress und Stillstand in warmen Räumen
- Knusprige Blätter bei trockener Luft
- Fäulnis in dichter Erde
- Geduld bis zur ersten Blüte nötig
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig für Katzen und Hunde.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- Hinreißendes flaumiges Laub
- Die besten Blüten im Verhältnis zur Größe
- Perfekt für kühle helle Räume
- Gut geeignet für terrarienähnliche Bedingungen
Nachteile
- Mag keine gewöhnlichen heißen, trockenen Räume
- Langsamer Start
- Braucht Aufmerksamkeit bei der Luftfeuchtigkeit
Am besten geeignet für
- Kühle Schlafzimmer und Wintergärten mit Nordlicht
- Feuchtigkeitsvitrinen und offene Terrarien
- Sammler von Himalaya-Hoyas
- Betrachtung aus der Nähe im Regal
Hoya serpens - häufige Fragen
Warum wird serpens zusammen mit bella und linearis empfohlen?
Wann blüht sie?
Kann sie in einem Terrarium leben?
Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.