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Bischofsmütze (Astrophytum myriostigma)

Die Bischofsmütze ist ein stachelloser, skulpturaler kleiner Kaktus in Sternform, über und über mit winzigen weißen Wollflöckchen gesprenkelt.

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Bischofsmütze (Astrophytum myriostigma)
Licht
Helles Licht mit mehreren Stunden direkter Sonne hält die gerippte Ste…
Gießen
Durchtränke die Erde gründlich, lass sie dann vollständig abtrocknen,…
Kategorie
Zimmerpflanzen
Sprache
Deutsch

Überblick

Die Bischofsmütze ist ein stachelloser, skulpturaler kleiner Kaktus, geformt wie ein praller Stern oder eine Bischofsmitra, dessen wenige breite Rippen über und über mit winzigen weißen Wollflöckchen bestäubt sind. Langsam, ordentlich und absolut unverwechselbar, ist sie ein begehrter, handfreundlicher Sammlerkaktus, der für seine Größe großzügig blüht.

Herkunft & natürlicher Lebensraum

Astrophytum myriostigma stammt aus den Hochwüsten und Kalksteinhügeln Nord- und Zentralmexikos und wächst auf sonnenverbranntem, mineralreichem Boden. Seit weit über einem Jahrhundert ist sie ein Liebling der Sammler.

Aussehen

Ein runder, stachelloser Körper, (meist) in vier oder fünf markante Rippen geteilt, der von oben eine klare Sternform und von der Seite ein mitraähnliches Profil ergibt. Die ganze Oberfläche ist mit kleinen weißen Wollflöckchen (Trichomen) auf graugrüner Haut gesprenkelt, und in der Wachstumszeit öffnen sich am Scheitel glänzend gelbe Blüten mit orangefarbenem Schlund.

Warum sie so beliebt ist - Eigenschaften & Vorteile

Sammler lieben die geometrische Sternform, die stachellose (kinder- und handfreundliche) Oberfläche und die feine weiße Sprenkelung. Sie ist eine kleine, langsame, lebendige Skulptur, die zuverlässig blüht und sehr wenig verlangt.

Pflege

Licht

Helles Licht mit mehreren Stunden direkter Sonne hält die gerippte Sternform kompakt und fördert die Blüte - eine sonnige Südfensterbank ist ideal. Bei zu wenig Licht wird die ordentliche Form weicher und streckt sich.

Gießen

Durchtränke die Erde gründlich, lass sie dann vollständig abtrocknen, bevor du wieder gießt, und halte sie über den Winter fast trocken. Wie alle Astrophyten neigt sie zu Fäulnis, halte sie also eher trocken und lass nie Wasser auf dem Scheitel stehen.

Erde & Topf

Eine sehr körnige, scharf abfließende Kakteenerde mit zusätzlichem Bims oder Splitt in einem Topf mit Abfluss. Diese kalkliebende Gattung nimmt nasse Wurzeln besonders übel, mineralische, schnell abfließende Erde ist also unverzichtbar.

Luftfeuchtigkeit & Temperatur

Warme, trockene Luft ist unverzichtbar; Feuchtigkeit mag sie nicht. Normale trockene Raumluft passt ihr gut. Halte sie warm und gönn ihr eine kühle, trockene, frostfreie Winterruhe, damit sie Frühlingsblüten ansetzt.

Düngen

Ein verdünnter Kakteendünger ein- bis zweimal in der Wachstumszeit reicht völlig; diese langsame Pflanze braucht sehr wenig Dünger.

Umtopfen

Topfe selten um, nur wenn sie wurzelgebunden ist, im Frühling. Weil sie stachellos ist, lässt sie sich leicht anfassen, doch geh behutsam mit den empfindlichen Wurzeln um und warte nach dem Umtopfen eine Woche mit dem Gießen.

Vermehrung

Die Bischofsmütze wird aus Samen gezogen, die bereitwillig keimen, aber langsam wachsen, da sie selten Ableger bildet. Samen aus seriöser Quelle sind der Hauptweg - ein lohnendes Projekt für geduldige Sammler.

Häufige Probleme & Schädlinge

Wurzel- und Grundfäule durch zu viel Wasser oder kalte, nasse Erde ist die Hauptgefahr bei dieser fäulnisanfälligen Gattung. Wollläuse können auftreten. Ein geschrumpeltes, eingesunkenes Aussehen deutet meist auf Wurzelprobleme hin statt auf einfachen Durst.

Giftigkeit & Sicherheit

Die Bischofsmütze ist nicht giftig für Menschen oder Haustiere, und weil sie stachellos ist, gehört sie zu den handfreundlichsten Kakteen überhaupt - auch wenn man Haustiere wie bei jeder Zimmerpflanze besser vom Kauen abhält.

Vor- & Nachteile

Vorteile: auffällige Sterngeometrie, stachellos und sicher anzufassen, blüht für ihre Größe gut, kompakt und langlebig. Nachteile: wächst langsam, recht fäulnisanfällig und braucht daher vorsichtiges, sparsames Gießen, wird aus Samen statt aus Stecklingen gezogen.

Am besten geeignet für

Eine hervorragende Wahl für Sammler und alle, die einen ungewöhnlichen, stachellosen, skulpturalen Kaktus für eine helle Fensterbank wollen - gieße sie nur vorsichtig und gib ihr viel Sonne.

Bischofsmütze (Astrophytum myriostigma) - häufige Fragen

Ist es unbedenklich, dass sie keine Stacheln hat?
Ja - die Bischofsmütze ist von Natur aus stachellos, was sie angenehm und sicher im Umgang macht.
Warum ist meine plötzlich weich geworden und zusammengefallen?
Fast immer Wurzelfäule durch zu viel Wasser oder kalte, nasse Erde - gieße deutlich sparsamer und verbessere den Abfluss.

Diese Seite dient der allgemeinen Information. Hinweise zur Giftigkeit ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung - bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich sofort an einen Giftnotruf, eine Arztpraxis oder eine Tierarztpraxis.

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